Abo
  • Services:
Anzeige
Zwischen zwei WLAN-Geräten lassen sich Personen dank ihrer Dämpfung zählen.
Zwischen zwei WLAN-Geräten lassen sich Personen dank ihrer Dämpfung zählen. (Bild: UCSB)

UCSB: Forscher schätzen Anzahl beweglicher Personen per WLAN

Zwischen zwei WLAN-Geräten lassen sich Personen dank ihrer Dämpfung zählen.
Zwischen zwei WLAN-Geräten lassen sich Personen dank ihrer Dämpfung zählen. (Bild: UCSB)

Mit einer einfachen WLAN-Verbindung lässt sich die Anzahl der sich in einer WLAN-Verbindung befindlichen Personen grob schätzen. Forschern der UC Santa Barbara ist dies mit simplen Mitteln gelungen. Die Fehlertoleranz ist allerdings sehr hoch, und für die praktische Umsetzung fehlen Messungen.

Anzeige

Forschern der UC Santa Barbara ist es mit Experimenten gelungen, die Anzahl von Personen mit Hilfe von WLAN-Signalen zu bestimmen. Dabei handelt es sich aber nicht um einen naheliegenden Weg, wie etwa die Messung der WLAN-Geräte, die ein Anwender mit sich trägt.

Die Messung gelingt, obwohl die zu zählenden Menschen keine WLAN-Geräte mit sich führen. Dabei wird die Dämpfung, die eine Person auslöst, im Signalweg gemessen. Das funktioniert auch mit Personen, die sich außerhalb der Signalstrecke der zwei WLAN-Geräte befinden. Es findet eine Streuung des Signals statt, die sich messen und interpretieren lässt. Die Beschreibung des Projekts zeigt allerdings, dass es sich dabei zunächst nur um erste Experimente handelt - eine Machbarkeitsstudie sozusagen.

Die Abweichungen von der Messung sind bei kleineren Gruppen bereits recht hoch. Mitunter liegt die Abweichung zwischen real vorhandenen Personen und den vom Algorithmus erkannten Personen bei zehn Prozent im Außenbereich. Da die Forscher bisher nur mit einem Maximum von neun Personen gemessen haben, lässt sich daraus keine Tendenz ableiten.

Im Inneren eines Gebäudes haben die Forscher erheblich höhere Schwierigkeiten. Hier ist zu erkennen, dass mit zunehmender Anzahl der Personen die Fehlerrate steigt, bis hin zu über 20 Prozent. Es gibt zudem eine erkennbare Abhängigkeit vom verwendeten Antennentyp. Mit omnidirektionalen Antennen ist das Ergebnis am schlechtesten. In der Messung erkennt das System einmal acht Personen, obwohl sich nur fünf tatsächlich im Wegbereich bewegen. Mit direktionalen Antennen erkennt das System hingegen vier Personen. Im Innenbereich erschwert offenbar die Gebäudestruktur die Messung.

Für die Forscher zeigen die Messungen allerdings bereits das Potenzial des Verfahrens. In Geschäften ließe sich etwa die Anzahl der Personen bestimmen, um damit Abläufe zu verbessern. Notfallretter bekämen in Gebäuden Hinweise darauf, wieviele Personen im Zweifelsfall zu retten sind - und das im Idealfall auch durch Messungen durch Wände hindurch.

Dafür müssten die Forscher allerdings das System von zwei WLAN-Punkten auf mehrere WLAN-Strecken ausweiten. Zudem sind Access Points in der Regel oberhalb von Personen angebracht. Ob für solche Messungen WLAN-Teilnehmer verwendet werden können, die sich selbst ebenfalls bewegen, lassen die Forscher noch offen. Im Notfallszenario gäbe es die aber häufig nicht, so dass Messungen zwischen an Decken montierten Access Points zu verwerten wären.


eye home zur Startseite
nder 11. Jun 2015

Ich schätz mal im McDonalds am Zoo sind gerade 16 Menschen... Ganz ohne WLAN Verbindung!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Diedenbergen
  2. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Friedberg
  3. TAIFUN Software AG, Raum Bayern
  4. über Kilmona PersonalManagement GmbH, Erlangen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 65,89€ (Bestpreis!)
  2. 249,29€ (Vergleichspreis 305€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

48-Volt-Systeme: Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
48-Volt-Systeme
Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
  1. Elektromobilität Shell stellt Ladesäulen an Tankstellen auf
  2. Ifo-Studie Autoindustrie durch Verbrennungsmotorverbot in Gefahr
  3. Mobilität Elektroautos deutscher Start-ups fordern Autobauer heraus

Anwendungen für Quantencomputer: Der Spuk in Ihrem Computer
Anwendungen für Quantencomputer
Der Spuk in Ihrem Computer
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

  1. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    css_profit | 18:47

  2. Re: Gamer Smartphone?

    tomate11 | 18:47

  3. Re: Warum denn 3 Autos? Es gibt doch Car...

    Prinzeumel | 18:46

  4. Re: Grund dafür ist, das NOR bis zum Hals in...

    css_profit | 18:45

  5. Re: Bei einer ähnlichen Qualität wie ARK

    Crass Spektakel | 18:45


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel