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Ubuntu und Redhat: Lenovo bringt Linux für alle P-Thinkpads und Thinkstations

Auf Wunsch werden Ubuntu oder Redhat Enterprise vorinstalliert. Dafür will Lenovo regelmäßige Patches und Updates verteilen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lenovo zertifiziert Hardware für Linux.
Lenovo zertifiziert Hardware für Linux. (Bild: Lenovo)

Lenovo wird künftig für alle Thinkstation-Workstations und Thinkpads-P-Modelle auch für die Nutzung mit Linux-Betriebssystemen zertifizieren. Das Unternehmen will sicherstellen, dass die Hardware und Software auf den verkauften Geräten mit Distributionen wie Ubuntu LTS und Redhat Enterprise Linux kompatibel sind. Diese Zertifizierung hatte das Unternehmen bisher nur bei einigen Geräten der Serien durchgeführt. Das berichtet Lenovo in einer Online-Ankündigung.

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Lenovo wird die Workstations zudem auf Wunsch mit vorinstallierten OEM-Versionen von Ubuntu LTS und Redhat Enterprise Linux anbieten. Die Betriebssystemoption kann bei der Bestellung ausgewählt werden. Das Unternehmen gibt an, dass die vorinstallierten Distributionen zudem sicherer und stabiler seien. "Lenovo bietet eine sehr stabile und sicherere Version der oft genutzten Ubuntu-Distribution", schreibt das Unternehmen. Als Option wird es auch die von Redhat gesponserte Community-Distribution Fedora geben, zunächst allerdings nur für das Thinkpad P53 und P1 Gen 2. Das Fedora-Team hatte diese bereits angekündigt.

Updates für Linux vom Hersteller

Zusätzlich sollen Linux-Computer von Herstellerseite aus auch mit Updates und Sicherheitspatches aktualisiert werden. Das ist eine Voraussetzung für den Masseneinsatz von Lenovo-Linux-Systemen in großen Unternehmen. Dabei sei es ein Vorteil, mehrere technisch identische Geräte einzukaufen, da Troubleshooting so vereinheitlicht und für die IT-Administration einfacher wird. Einfache Firmware-Updates für Linux unterstützt Lenovo bereits seit rund eineinhalb Jahren über den Linux Vendor Firmware Service (LVFS). Lenovo will darüber hinaus für das Projekt erstellte Treiber in den Hauptzweig des Linux-Kernel einpflegen.

Laut Lenovo werden etwa 7,2 Millionen Systeme jährlich mit Linux-Betriebssystemen ausgestattet. Das sind 2,87 Prozent der 250 Millionen verkauften Geräte im Jahr. Das Unternehmen bezieht sich auf Netmarketshare. Für Lenovo sind die 2,87 Prozent aber zumeist Personen, die in Wissenschaft und IT-Berufen arbeiten und daher besonderen Wert auf funktionierende Produkte legen. Daher behält diese Nische für das Unternehmen einen Wert.

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Neuro-Chef 05. Jun 2020 / Themenstart

Microsoft verlangte aber zumindest früher mitunter einen Lizenz-Sticker des...

jayjay 03. Jun 2020 / Themenstart

Bei Ubuntu konnte man es mit einem Einzeiler sogar dauerhaft entfernen...

Truster 03. Jun 2020 / Themenstart

Ich verwende auch ein T490 mit Fedora sowie eine USB C Dock Gen 2 und bekomme für alles...

elgooG 03. Jun 2020 / Themenstart

Für den Einsatz in Unternehmen ist das ein weiterer großer Schritt in Richtung Akzeptanz...

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