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Das Logo von Ubuntu Privacy Remix
Das Logo von Ubuntu Privacy Remix (Bild: UPR)

Ubuntu Privacy Remix 12.04: Verschlüsselung auf kompromittierten Systemen ist sinnlos

Das Logo von Ubuntu Privacy Remix
Das Logo von Ubuntu Privacy Remix (Bild: UPR)

Das Verschlüsseln der Daten vor dem Verschicken über das Internet ist nichts wert, wenn das System, auf dem verschlüsselt wird, schon vom Angreifer beherrscht wird. Darum stellt Ubuntu-Privacy-Remix eine abgeschottete Umgebung für vertrauliche Korrespondenz bereit.

Das Team Ubuntu-Privacy-Remix (UPR) hat den Release Candidate von Ubuntu Privacy Remix 12.04 veröffentlicht. Angesichts der Ausmaße der aufgedeckten weltweiten Massenüberwachung werde immer mehr Menschen deutlich, dass sie über das Internet übertragene sensible Informationen verschlüsseln müssen, heißt es in der Ankündigung. "UPR bringt wie fast jedes Linux-System alle dafür notwendigen Werkzeuge mit, geht aber noch einen Schritt weiter", erklären die Entwickler.

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Denn NSA und andere Geheimdienste überwachten und speicherten nicht nur den weltweiten Internetverkehr. In den vergangenen Monaten wurde auch bekannt, dass die NSA weltweit aktiv in Computersysteme einbricht, von Microsoft Exklusiv-Zugriff auf noch nicht veröffentlichte Schwachstellen in Windows-Systemen bekommt und die eng mit der NSA kooperierenden deutschen Behörden sich die Trojaner-Software Finfisher/Finspy beschafft haben, um in Rechner von Nutzern einzudringen.

"Daraus ergibt sich die Frage", so Mark Zorko vom UPR-Projekt, "was das Verschlüsseln der Daten vor dem Verschicken über das Internet wert ist, wenn das System, auf dem ich verschlüssele, schon vom Angreifer beherrscht wird." Die sensiblen Daten könnten leicht vor dem Verschlüsseln im Klartext abgegriffen und mitgelesen werden. Auch eine Manipulation des Verschlüsselungsprogramms sei dann möglich, um eine für den Benutzer unsichtbare zusätzliche Verschlüsselung jeder Nachricht mit einem Drittschlüssel der Behörden einzurichten. Eine weitere Möglichkeit für den Trojaner sei, per Keylogger die Eingabe des Passwortes für den privaten GnuPG-Schlüssel mitzulesen und dieses dann samt dem Schlüssel an den Angreifer zu schicken. Damit könnten die Angreifer alle E-Mails entschlüsseln, die sie in die Hände bekommen oder schon seit Jahren gespeichert haben. In diesem Fall würde die Verschlüsselung praktisch wertlos, ja sogar die Vertraulichkeit von schon lange zurückliegenden verschlüsselten Nachrichten nachträglich aufgehoben.

Radikaler Ansatz 

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tundracomp 19. Aug 2013

Sofern man nicht einen eigenen Computer für den Internet-Zugriff nutzt bleibt mein...

Ass Bestos 15. Aug 2013

der staat kann mich mal am allerwertesten... jeder ist für sich selber veranwortlich.

der_wahre_hannes 14. Aug 2013

Vertraut sein _sollen_. Ist immer noch nicht glaubhafter.

SoniX 14. Aug 2013

Das Beispiel pdfCreator ist Opensource unter der GPL. http://sourceforge.net/projects...

SoniX 14. Aug 2013

Wsa willst du denn sagen? ^^



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