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Mark Shuttleworth hat die Unity-Entwicklung wohl größtenteils selbst finanziert.
Mark Shuttleworth hat die Unity-Entwicklung wohl größtenteils selbst finanziert. (Bild: Garrett Heath/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Geld verdienen und die Community stärken

Bei diesen Überlegungen darf eines nicht vergessen werden: Mit dem Unity-Desktop hat Canonical nie wirklich Geld verdient. Und ob Canonical durch die wenigen Smartphone-Verkäufe über OEM-Geschäfte tatsächlich etwas Geld eingenommen hat, ist mehr als fraglich. Vermutlich hat Shuttleworth einen Großteil der Entwicklung des gesamten Smartphone-Projekts aus seinem Privatvermögen finanziert, weil er einfach sehr von seiner eigenen Idee überzeugt war.

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Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, nur wirtschaftlich ist das definitiv nicht - wohl ganz im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Elektroautos oder eventuell kommerziellen Weltraumflügen. Möglicherweise hat Shuttleworth auch einfach aus den Augen verloren, womit Canonical Geld verdient: mit Dienstleistungen rund um Software.

Besonders eindrucksvoll beschrieben hat das im Gespräch mit Golem.de die derzeitige Canonical-Chefin Jane Silber, die schon seit 2004 bei Canonical arbeitet. Während Shuttleworth die vergangenen sieben Jahre wohl sprichwörtlich Geld verbrannt hat, hat Silber Canonical zu einem Unternehmen umgebaut, das abseits vom Desktop viel Geld zu verdienen scheint.

Silber zufolge gehe der Preis für Betriebssysteme gegen null, der Wert liege allein in der Expertise der Pflege und des Erstellens der Systeme, und das lässt sich Canonical offenbar erfolgreich bezahlen. Shuttleworth hat das nun wohl auch endlich begriffen und aufgehört, von Ideen zu träumen, die nur sehr schwer umsetzbar sind.

Desktop-Community rückt stärker zusammen

Für diejenigen, die Ubuntu auf dem Desktop einsetzen, und für jene, die die Technik für Linux-Desktops entwickeln, bedeutet das vor allem endlich eine Überbrückung der über Jahre aufgebauten Differenzen. Immerhin hat Shuttleworth angekündigt, dass Ubuntu ab kommendem Jahr wieder auf Gnome als Desktop setzen wird.

Das hilft wohl aber nicht nur der Desktop-Entwicklung selbst, sondern auch den zugrundeliegenden Techniken wie eben GTK, Wayland oder auch dem restlichen Linux-Grafikstack mit seinen verschiedenen Treibern und Teilbereichen. Die Open-Source-Unternehmensberatung Collabora zeigt sich in einem Blogeintrag extrem erfreut über dieses künftig wohl wesentlich stärkere Community-Engagement von Canonical. Dort heißt es außerdem: "Willkommen zurück, Ubuntu". Dem kann man sich vorbehaltlos anschließen.

 Ubuntu: Mark Shuttleworth macht endlich mal was richtig

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ulink 18. Apr 2017

Sehe ich im Prinzip genauso wie Du, bin mir relativ sicher, dass Linux auf dem Desktop...

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WarumLinuxBesse... 17. Apr 2017

Dem kann ich mich nur anschließen. Meiner Ansicht nach ist das Unity Desktop-Konzept, das...

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mbirth 17. Apr 2017

Steam gibt's doch schon für Linux. Und mit Lutris (https://lutris.net/) wird auch schon...

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RipClaw 10. Apr 2017

Einige Entwickler von UBPorts streben eine Weiterentwicklung an. https://www.heise.de...

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jak 10. Apr 2017

Nein. Die 2D Treiber von X11 sind wirklich nicht so wichtig (OpenGL und Co ist in Mesa...

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