Ubuntu für Phones: Community soll Standard-Apps entwickeln

Über 1.500 Entwickler hätten sich gemeldet, um zu der Entwicklung von Ubuntu für Phones beizutragen, schreibt Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon.(öffnet im neuen Fenster) Die erfahrensten unter ihnen sollen nun zusammen mit Designern aus der Community zunächst zwölf Kernanwendungen für das System entwickeln.

Neben Apps für Facebook, Youtube und Twitter sollen auch obligatorische Anwendungen wie Kalender, Uhr, E-Mail-Client oder Dateimanager entstehen. Ein Terminalemulator für einfache Kommandozeilen-Operationen ist ebenfalls vorgesehen.
Zu jeder der Anwendungen gibt es im Wiki(öffnet im neuen Fenster) bereits eine kurze Auflistung möglicher Nutzungsszenarien. Diese sollen in Designvorschlägen, die interessierte Nutzer einreichen und diskutieren können, umgesetzt werden.
Zum Erstellen der Designs kann das Werkzeug Balsamiq(öffnet im neuen Fenster) verwendet werden. Bereits jetzt existiert ein Launchpad-Repository(öffnet im neuen Fenster) , über das der Code frei zugänglich gemacht werden soll, sobald die Arbeit an den Anwendungen begonnen hat.
Canonical zielt mit Ubuntu für Phones vor allem auf Unternehmenskunden , die mit den Smartphones ihre Thin-Clients ersetzen können. Denn der normale Ubuntu-Desktop soll zur Verfügung stehen, wenn man das Smartphone per HDMI an ein Display anschließt. Ein erstes Image für das Galaxy Nexus will Canonical im Februar bereitstellen.



