Ubuntu Developer Summit: Entwickler wollen Unity beschleunigen

Die Unity-Oberfläche verlangsamt das Spielen unter Ubuntu, und ohne 3D-Beschleunigung wird die CPU zu stark beansprucht. Die Entwickler diskutieren nun Lösungen für Ubuntu 13.04.

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Das Maskottchen von Ubuntu 13.04 ist ein nordamerikanisches Katzenfrett.
Das Maskottchen von Ubuntu 13.04 ist ein nordamerikanisches Katzenfrett. (Bild: Robert Body/CC BY-SA 3.0)

Mit Ubuntu 12.10 hat Canonical offiziell die 2D-Variante der Unity-Oberfläche aus der Linux-Distribution entfernt. Für Hardware ohne 3D-Grafikbeschleunigung wird die 3D-Grafik mit Llvmpipe über die CPU berechnet. Das verlangsamt den Desktop aber spürbar. Deshalb diskutieren die Entwickler auf dem Ubuntu Developer Summit in Kopenhagen derzeit, wie Unity beschleunigt werden kann.

Unity beeinflusst Spiele

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Neben der großen Menge an enttäuschten Nutzern ist der Hauptgrund für diese Diskussion vor allem die geplante Portierung mehrerer Spiele und des Steam-Clients auf Ubuntu. Derzeit sorgt Unity im Vergleich zu anderen Oberflächen noch für deutliche Leistungseinbußen beim Darstellen der Grafik.

Zu den diskutierten Problemlösungen gehören unter anderem Änderungen an der GNU-C-Bibliothek oder Änderungen am Compositing-Manager Compiz. So sollen etwa Anwendungen, die im Vollbildmodus laufen, standardmäßig direkt gerendert werden, wie die US-Webseite Phoronix berichtet.

Gestern wurde ebenfalls die Gruppe Ubuntu-Game-Developers innerhalb der Projektverwaltung Launchpad gegründet. Als "owner" der Gruppe wird der Compiz-Entwickler Daniel van Vugt genannt, die Compiz-Maintainer sind ebenfalls Teil der neuen Gruppe. Welchem Zweck der Zusammenschluss der Entwickler dient, ist jedoch noch nicht bekannt.

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