Ubuntu: Canonical veröffentlicht Displayserver Mir 1.0

Der vom Ubuntu-Sponsor seit Jahren entwickelte Displayserver Mir ist in Version 1.0 erschienen. Entstanden ist die Technik ursprünglich für den gescheiterten Unity-Desktop. Gedacht ist die Software nun vor allem für IoT-Geräte.

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IoT-Geräte mit Display sollen Ubuntus Mir benutzen.
IoT-Geräte mit Display sollen Ubuntus Mir benutzen. (Bild: Kaspars Dambis/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Vor mehr als fünf Jahren hat der Ubuntu-Sponsor Canonical erstmals seine Pläne für den Displayserver Mir vorgestellt, nun ist die Software in der stabilen Version 1.0 erschienen. Im Vergleich zur ersten Ankündigung, die für große Diskussionen und Ärger in der Linux-Community gesorgt hat, hat sich das Einsatzgebiet von Mir sehr stark gewandelt. Laut der Ankündigung der Version 1.0 ist Mir vor allem für die Nutzung von IoT-Geräteherstellern vorgesehen.

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Der Displayserver Mir war eine der Hauptkomponenten zur Umsetzung des neuen konvergenten Unity-Desktops von Ubuntu, der sowohl auf Desktops als auch auf Smartphones laufen sollte. Nach dem Scheitern des Smartphone-Projekts ist aber auch die Unity-Oberfläche für den Ubuntu-Desktop eingestellt worden und Ubuntu wechselte zurück zu dem Gnome-Desktop, der auch Wayland statt des veralteten X11 nutzen kann.

Eigentlich sollte Mir nicht nur X11 als Displaykomponenten unter Linux beerben, sondern war auch als Alternative zu Wayland gedacht, das ähnliche Ziele verfolgt. Unter anderem auf Grund des inzwischen deutlich anderen Fokus nutzt nun aber auch der Displayserver Mir die Wayland-Technik als primäres Protokoll zur Kommunikation mit den Anwendungen.

Canonical beschreibt Mir als "schnell, leicht und sicher" und die Technik läuft auf verschiedenen Plattformen sowie Treibern. Gedacht ist Mir wie erwähnt für die Verwendung in IoT-Geräten und hier vor allem für spezialisierte Einsatzgebiete wie einen Kiosk-Modus, den Mir mitliefert, oder auch für Digital Signage und andere zweckgebundene grafische Anwendungen. Für IoT-Geräte bietet Canonical außerdem das eigene neue Paketformat Snap, das eine einfache Integration für den Mir-Kiosk-Modus bieten soll.

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