Abo
  • Services:

Ubuntu: Canonical veröffentlicht Displayserver Mir 1.0

Der vom Ubuntu-Sponsor seit Jahren entwickelte Displayserver Mir ist in Version 1.0 erschienen. Entstanden ist die Technik ursprünglich für den gescheiterten Unity-Desktop. Gedacht ist die Software nun vor allem für IoT-Geräte.

Artikel veröffentlicht am ,
IoT-Geräte mit Display sollen Ubuntus Mir benutzen.
IoT-Geräte mit Display sollen Ubuntus Mir benutzen. (Bild: Kaspars Dambis/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Vor mehr als fünf Jahren hat der Ubuntu-Sponsor Canonical erstmals seine Pläne für den Displayserver Mir vorgestellt, nun ist die Software in der stabilen Version 1.0 erschienen. Im Vergleich zur ersten Ankündigung, die für große Diskussionen und Ärger in der Linux-Community gesorgt hat, hat sich das Einsatzgebiet von Mir sehr stark gewandelt. Laut der Ankündigung der Version 1.0 ist Mir vor allem für die Nutzung von IoT-Geräteherstellern vorgesehen.

Stellenmarkt
  1. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken, München

Der Displayserver Mir war eine der Hauptkomponenten zur Umsetzung des neuen konvergenten Unity-Desktops von Ubuntu, der sowohl auf Desktops als auch auf Smartphones laufen sollte. Nach dem Scheitern des Smartphone-Projekts ist aber auch die Unity-Oberfläche für den Ubuntu-Desktop eingestellt worden und Ubuntu wechselte zurück zu dem Gnome-Desktop, der auch Wayland statt des veralteten X11 nutzen kann.

Eigentlich sollte Mir nicht nur X11 als Displaykomponenten unter Linux beerben, sondern war auch als Alternative zu Wayland gedacht, das ähnliche Ziele verfolgt. Unter anderem auf Grund des inzwischen deutlich anderen Fokus nutzt nun aber auch der Displayserver Mir die Wayland-Technik als primäres Protokoll zur Kommunikation mit den Anwendungen.

Canonical beschreibt Mir als "schnell, leicht und sicher" und die Technik läuft auf verschiedenen Plattformen sowie Treibern. Gedacht ist Mir wie erwähnt für die Verwendung in IoT-Geräten und hier vor allem für spezialisierte Einsatzgebiete wie einen Kiosk-Modus, den Mir mitliefert, oder auch für Digital Signage und andere zweckgebundene grafische Anwendungen. Für IoT-Geräte bietet Canonical außerdem das eigene neue Paketformat Snap, das eine einfache Integration für den Mir-Kiosk-Modus bieten soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  2. ab 519€ bei Alternate lieferbar
  3. (heute Samsung HT-J4500 5.1-Heimkino-System für 149€ statt 168,94€ im Vergleich)
  4. (Zugang für die ganze Familie!)

Steffo 24. Sep 2018 / Themenstart

Mir ist kein Wrapper, sondern wurde von Grund auf neu für Wayland/IoT entwickelt, seit...

Steffo 24. Sep 2018 / Themenstart

Weston kommt fast nirgends zum Einsatz. Es dient einfach nur als...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /