Abo
  • Services:

Ubuntu: Canonical-CEO hört auf und Shuttleworth übernimmt wieder

Die Chefin des Ubuntu-Sponsors Canonical, Jane Silber, übergibt ihren Posten wieder an den Firmengründer Mark Shuttleworth. Der plant offenbar Entlassungen und beendete vor kurzem das Desktopprojekt Unity von Ubuntu.

Artikel veröffentlicht am ,
Canonical-Chefin Jane Silber hört auf.
Canonical-Chefin Jane Silber hört auf. (Bild: Canonical)

Seit März 2010 ist Jane Silber für die Geschäfte von Ubuntu-Sponsor Canonical verantwortlich. Den Chefposten hatte sie von Ubuntu- und Canonical-Gründer Mark Shuttleworth übernommen, der sich in den vergangenen Jahren dem Desktopprojekt Unity samt Smartphone-Ambitionen widmete. Wie Silber im Unternehmensblog mitteilt, gibt sie ihren Posten im Juli wieder an Shuttleworth.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Waiblingen
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart

Silber schreibt, dass dieser Schritt nun schon zwei Jahre später umgesetzt werde als ursprünglich geplant. Eigentlich seien nur fünf Jahre als CEO vereinbart gewesen. Der Wechsel an der Führung von Ubuntu, so die Ankündigung, sei demnach schon länger geplant gewesen und Silber werde nach einer etwa dreimonatigen Phase, um die Geschäfte zu übergeben, dem Unternehmen Canonical als Mitglied des Vorstands erhalten bleiben.

Ein gesitteter und schon lange geplanter Übergang - alles in Ordnung also, könnte man meinen. Offenbar ist dieser Führungswechsel aber der wohl wichtigste Teil einer großen Umstrukturierung bei Canonical, dessen bisher größte Änderung der Verzicht auf das eigene Desktopprojekt Unity ist, aus dem auch eine Oberfläche für Smartphones hervorgehen sollte. Canonical verdient aber seit langem mit anderen Teilbereichen Geld, was letztlich auch Mark Shuttleworth selbst begriffen hat.

Teile der Belegschaft müssen gehen

Laut dem britischen Magazin The Register könnten von der Umstrukturierung mehr als 80 Personen betroffen sein, die ihre Arbeit verlieren könnten. Das entspricht wohl mehr als zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Darüber hinaus, so The Register, haben im Zuge dessen bereits 31 Angestellte das Unternehmen verlassen und 26 weitere seien formal gekündigt worden. Ein Canonical-Sprecher hat The Register die Entlassungen prinzipiell bestätigt.

Bereits vergangene Woche berichtete The Register über die möglichen Pläne von Shuttleworth für Canonical. Demnach seien die angekündigten Maßnahmen wohl vor allem wirtschaftlichen Interessen geschuldet, die eventuell in einem Börsengang des Unternehmens enden könnten oder zumindest externe Investoren für Canonical anziehen sollten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Seitan-Sushi-Fan 14. Apr 2017

Wenn Canonical eh fast nichts mehr selber entwickeln will, die ganzen Entwickler entlässt...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /