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Verfügbarkeit und Fazit

Die finale Version von Ubuntu 18.10 alias Cosmic Cuttlefish steht zum Download als täglich erstelltes Live-Abbild bereit. Updates von der vorangegangenen Version 18.04 sollten ebenso leicht möglich sein und demnächst über die Ubuntu-Server verteilt werden.

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Anwendern der 32-Bit-Variante für die x86-Architektur wird dieses Upgrade jedoch nicht mehr erlaubt, da das Ubuntu-Team derzeit überlegt, die Unterstützung hierfür komplett einzustellen. Nutzer sollen explizit nicht auf einer Version "stranden", die nur über einen kurzen Zeitraum unterstützt wird.

Ubuntu 18.04 wird dagegen noch bis zum Jahr 2023 mit Updates unterstützt. Bereits mit der Veröffentlichung von Ubuntu 17.10 vor einem Jahr hat das Team aufgehört, eine 32-Bit-Version des Installationsabbilds für Desktop-Systeme anzubieten.

Zusätzlich zu dem neuen Ubuntu mit dem angepassten Gnome-Desktop als Standard steht Cosmic Cuttlefish in einer Vielzahl weiterer Varianten mit anderen Desktops bereit. Dazu gehören Kubuntu mit KDE Plasma, das nun Test der Wayland-Sitzung unterstützt, Xubuntu mit XFCE, Lubuntu mit LXDE, Ubuntu Mate mit dem Gnome-2-Fork, oder Ubuntu Budgie . Ebenso stehen Server- und Cloud-Images von Ubuntu 18.10 zur Verfügung.

Fazit

Der vor einem Jahr vollzogene Wechsel von Unity zurück zu Gnome kann zumindest aus technischer Sicht mittlerweile als voller Erfolg gewertet werden, da dieser von viel Liebe zum Detail und vor allem auch von sehr sinnvollen Entscheidungen des Design-Teams begleitet wird.

Dazu gehört vor allem die Orientierung an der zurückhaltenden und eher dunkleren Farbgebung des Gnome-Originals oder auch der Umstand, dass das neue Yaru-Theme auf dem Gnome-Upstream Adwaita basiert und nicht völlig neu gestaltet wurde. Dass hier noch ein Yaru-Theme für Qt-Anwendungen fehlt, ist zwar ärgerlich, wird sich in den kommenden Monaten hoffentlich aber auch noch ändern.

Interessant ist darüber hinaus die Idee, das Icon-Theme des eingestellten Unity 8 zu verwenden, um Ubuntu so einerseits ein klares Alleinstellungsmerkmal zu geben und andererseits die Design-Experimente aus dem gescheiterten Unity-Projekt trotz neuen Unterbaus weiterführen zu können. Denn obwohl Unity 8 von vielen technischen Mängeln geplagt wurde, hat uns das Design dafür immer gefallen.

Das liegt möglicherweise auch einfach nur daran, dass damit ein Bruch zu Altbekanntem umgesetzt wird - und zwar nicht nur mit dem Ambiance-Theme von Ubuntu selbst, sondern auch mit der Gestaltung der Gnome-Shell, bei der sich in den vergangenen Jahren nicht viel verändert hat.

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 Updates vom Kernel bis zum Desktop
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redbullface 21. Okt 2018

Ja und im aller schlimmsten Fall wechselt man halt einfach. Das ist ja das Schöne...

RipClaw 19. Okt 2018

Das ist nur ein Problem wenn du immer neue Sachen machen willst. Hingegen wenn man etwas...

DeathMD 19. Okt 2018

Da es sich um Gnome handelt, könnte es vermutlich in 10 Jahren so weit sein. Das Panel...

Seitan-Sushi-Fan 18. Okt 2018

Adwaita-Qt ist NICHT von Gnome, sondern von KDE-Entwickler Martin Briza, der das Theme...

Tamaskan 18. Okt 2018

GNOME ist der Default Desktop seit 17.10 und bleibt es auch. Bisher haben sie das Theme...


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