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Dunkler und damit näher am Original

Den dunklen Hintergrund der in Gnome genutzten oft halbtransparenten Elemente wie etwa die obere Kontrollleiste, einige Pop-Up-Menüs oder auch die Anzeige zum Wechsel zwischen Anwendungen hat das Ubuntu-Team für Yaru weitgehend übernommen. Als Hintergrund-Farbe wird hierzu ein dunkles Grau aus der Ubuntu-Farbpalette verwendet.

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Bei diesen Elementen setzt es aber auf "eine gute Portion Transparenz", wie das Team selbst schreibt. Der Gnome-Desktop von Ubuntu wirkt mit dieser Gestaltung nicht mehr primär braun-orange, sondern eher schwarz-dunkelorange und ist damit viel näher an dem zurückhaltenden Schwarz-Blau des originalen Gnome-Designs, was uns sehr gut gefällt.

Für die Benachrichtigungen und sogenannte Dialog-Fenster wie jene zum Herunterfahren oder Abmelden bricht Ubuntu jedoch deutlich mit der Vorgabe von Gnome. Statt diese ebenfalls dunkel oder halbtransparent darzustellen, nutzt der Ubuntu-Desktop hellgraue beziehungsweise weiße, nicht transparente Elemente. Das soll vor allem den Kontrast hervorheben.

  • Ubuntu 18.10 nutzt Gnome 3.30. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Suru bringt auch abgerundete Ordner-Icons. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Neue Farben für Ubuntu: hier ein grüner Knopf ... (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • ... oder ein Warnhinweis in Lila. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Pop-Up-Elemente sind fast schwarz statt grau-braun. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Schieberegler werden blau. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Die Widget-Gestaltung basiert in großen Teilen auf Gnomes Adwaita-Theme. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • In der Vorversion 18.04 herrscht noch ein Grau-Braun vor.  (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Ubuntu 18.10 bringt neue Icons. Hier im Dock ... (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • ... oder in der App-Übersicht zu sehen. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Das Gnome-Original ist schwarz-blau, Ubuntu ist schwarz-orange. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • Benachrichtigungen sind für einen guten Kontrast sehr hell ... (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
  • ... Dialogfenster ebenfalls. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)
Benachrichtigungen sind für einen guten Kontrast sehr hell ... (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)

Besonders mit Blick auf das Original von Gnome wirkt die Ubuntu-Gestaltung hier aber etwas deplatziert und nicht mehr konsistent, zeigt aber auch die unterschiedlichen Herangehensweise der Design-Teams. Im Gnome-Original sollen diese Element möglichst zurückhaltend gestaltet sein, wie der Rest des Desktops auch, das Ubuntu-Team möchte diese Elemente dagegen stark hervorheben, um die Aufmerksamkeit der Nutzer darauf zu lenken.

Yaru-Design für Qt fehlt

Zusätzlich zu den Farb- und Designanpassungen an der Gnome-Shell, also dem eigentlichen Desktop, setzt das Ubuntu-Team dieses Schema in Cosmic natürlich auch für das UI-Toolkit GTK um. Die standardmäßig installierten Anwendungen der Desktopumgebung folgen damit einer ähnlichen Farbgestaltung.

Bis auf die Farben sind die Änderungen hier im Vergleich zu Gnome ebenfalls sehr gering. Sie beschränken sich auf sehr kleine Details wie etwa Schatten. Technisch viel wichtiger ist dagegen die Tatsache, dass das Yaru-GTK-Theme auf dem Upstream-Theme Adwaita von Gnome basiert. Das erleichtert dem Team die Pflege des Codes deutlich.

Was hier jedoch leider noch fehlt, ist eine gelungene Integration von Qt-Anwendungen. Zu denen zählen nicht nur die Programme des KDE-Projekts, sondern auch besonders beliebte Software wie etwa der VLC-Player. Ohne ein passendes Qt-Theme wirken diese nicht nur optisch wenig ansprechend, sie sind auch schlecht in den Rest des Desktops integriert.

Das Gnome-Upstream-Team hat genau deshalb das Theme Adwaita-Qt erstellt, was wir uns auch für die Nutzung von Cosmic nachinstalliert haben. Hier wäre es wünschenswert, dass das Ubuntu-Team analog dazu auch an einem Yaru-Theme für Qt arbeitet, die Grundlage dazu ist mit Adwaita schließlich bereits gegeben.

 Ubuntu 18.10 angesehen: Unitys Smartphone-Look kommt zurück auf den DesktopUpdates vom Kernel bis zum Desktop 
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redbullface 21. Okt 2018

Ja und im aller schlimmsten Fall wechselt man halt einfach. Das ist ja das Schöne...

RipClaw 19. Okt 2018

Das ist nur ein Problem wenn du immer neue Sachen machen willst. Hingegen wenn man etwas...

DeathMD 19. Okt 2018

Da es sich um Gnome handelt, könnte es vermutlich in 10 Jahren so weit sein. Das Panel...

Seitan-Sushi-Fan 18. Okt 2018

Adwaita-Qt ist NICHT von Gnome, sondern von KDE-Entwickler Martin Briza, der das Theme...

Tamaskan 18. Okt 2018

GNOME ist der Default Desktop seit 17.10 und bleibt es auch. Bisher haben sie das Theme...


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