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Verfügbarkeit und Fazit

Ubuntu 17.10 alias Artful Aardvark steht als finale Version zum Download bereit. Eine 32-Bit-Version des Installationsabbilds für Desktop-Systeme wird nicht mehr angeboten. Wie üblich können die Abbilder auch in einer Live-Sitzung ohne Installation zum Testen des neuen Systems genutzt werden.

  • Ubuntu 17.10 nutzt Gnome 3.26. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie bei Unity ist dauerhaft ein Dock sichtbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Ubuntu übernimmt viel aus der Gnome-Shell wie hier die App-Übersicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Prägendes Farbthema ist das Ubuntu-Orange. (Screenshot: Golem.de)
  • Prägendes Farbthema ist das Ubuntu-Orange. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fensterleiste enthält Menüknöpfe und rechts die Knöpfe zum Minimieren, Maximieren und Schließen. (Screenshot: Golem.de)
  • Aktionsknöpfe sind Grün. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus Gnome übernimmt Ubuntu auch die neuen Einstellungen...(Screenshot: Golem.de)
  • Das Standard-Layout der Gnome-Shell bleibt auch in Ubuntu erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Gnome kann auch wie von Upstream vorgesehen ohne Erweiterungen und mit blauem Farbschema genutzt werden.(Screenshot: Golem.de)
  • Für Nostalgiker bleibt der Unity-Desktop vorerst noch erhalten. (Screenshot: Golem.de)
Ubuntu 17.10 nutzt Gnome 3.26. (Screenshot: Golem.de)
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Zusätzlich zu dem neuen Gnome-Desktop als Standard steht Ubuntu in einer Vielzahl weiterer Varianten mit anderen Desktops bereit. Dazu gehören Kubuntu mit KDE Plasma, Xubuntu mit XFCE, Lubuntu mit LXDE oder Ubuntu Mate mit dem Gnome-2-Fork. Ebenso stehen Server- und Cloud-Images von Ubuntu 17.10 bereit.

Fazit

Der Wechsel von Unity auf Gnome ist dem Team vor allem in Anbetracht der recht kurzen Vorbereitungs- und Entwicklungszeit gut gelungen und muss klar als Erfolg bezeichnet werden. Das liegt wohl vor allem an der extrem detailversessenen Arbeit einer Handvoll Entwickler und Designer, die die Gnome-Shell fast so wie das alte Unity aussehen lassen.

Besonders schön aus Community-Sicht ist zudem, dass das Ubuntu-Team mit Unterstützung von Canonical nun weitgehend auf technisch tiefgreifende Alleingänge verzichtet und sehr eng mit der Upstream-Community zusammenarbeitet. Die Zukunft des Wayland-Desktops und der langsame Tod von X11 sollte damit endgültig besiegelt sein.

Entscheidende Ausnahme für diese Zuwendung zur Community ist jedoch die weitere Verwendung von Snap, zusätzlich zu dem von Gnome-Entwicklern unterstützten Format Flatpak. Allerdings herrscht hier in der Linux-Community über Ubuntu und Gnome hinaus auch keine Einigkeit über die Zukunft der Paketformate. Im Vergleich dazu war das Ubuntu-Team bei dem konvergenten Unity 8 und dem eigenen Displayserver Mir ganz klar vom Rest der Community isoliert.

Als Wermutstropfen bleibt, dass einige eventuell liebgewonnene Funktionen von Unity in dem neuen Ubuntu mit Gnome nicht mehr vorhanden sind und möglicherweise auch nie wieder implementiert werden. Wer partout nicht auf Unity verzichten will, kann sich aber den alten Desktop in Ubuntu 17.10 immerhin noch installieren. Unity mit Ubuntu 16.04 wird noch bis Anfang 2021 gepflegt.

 Gnome bekommt bunte Knöpfe
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lottikarotti 02. Nov 2017

Da sind die Erfahrungen einfach grundverschieden. Ich frage mich auch wieso bei manchen...

quadronom 28. Okt 2017

Dann verwend halt STRG+W...!!eins! :D Es gibt so viele Wege ein Programm zu schließen...

der_wahre_hannes 24. Okt 2017

Gnome 2 fand ich wesentlich besser als KDE. Über Gnome 3 möchte ich kein Wort verlieren...

DeathMD 24. Okt 2017

:D

matzems 23. Okt 2017

Pauschalisierung. Ich benutze seit einiger Zeit das Mainstream - Fedora. Ist super. Ok...


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