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Gnome bekommt bunte Knöpfe

Um die bisherige Optik von Unity auch mit dem neuen Gnome-Desktop umsetzen zu können, haben die Entwickler ihr Theme mit dem Namen Ambiance an den aktuellen Gnome-Code angepasst und dabei auch einige Fehler behoben, so dass das Ubuntu-Farbschema nun auch von allen Gnome-Nutzern unabhängig von der Distribution genutzt werden kann. Hier dominieren weiterhin Braun und Orange als Markenzeichen von Ubuntu.

  • Ubuntu 17.10 nutzt Gnome 3.26. (Screenshot: Golem.de)
  • Wie bei Unity ist dauerhaft ein Dock sichtbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Ubuntu übernimmt viel aus der Gnome-Shell wie hier die App-Übersicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Prägendes Farbthema ist das Ubuntu-Orange. (Screenshot: Golem.de)
  • Prägendes Farbthema ist das Ubuntu-Orange. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fensterleiste enthält Menüknöpfe und rechts die Knöpfe zum Minimieren, Maximieren und Schließen. (Screenshot: Golem.de)
  • Aktionsknöpfe sind Grün. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus Gnome übernimmt Ubuntu auch die neuen Einstellungen...(Screenshot: Golem.de)
  • Das Standard-Layout der Gnome-Shell bleibt auch in Ubuntu erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Gnome kann auch wie von Upstream vorgesehen ohne Erweiterungen und mit blauem Farbschema genutzt werden.(Screenshot: Golem.de)
  • Für Nostalgiker bleibt der Unity-Desktop vorerst noch erhalten. (Screenshot: Golem.de)
Aktionsknöpfe sind Grün. (Screenshot: Golem.de)
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Besonders auffällig ist das im Kontrast zum eher kühl und dezent wirkenden Blau, das die Upstream-Variante von Gnome nutzt. So sind etwa die Schaltflächen in einigen Menüs, die Scrollleisten oder Umrandungen zum Hervorheben einzelner Teile in einer Übersicht in Ubuntu orangefarben.

Die vorherrschende Hintergrundfarbe hat das Team vom Gnome-Standard Blau-Grau konsequenterweise zu einem Orange-Grau überführt. Die in Gnome eigentlich schwarze obere Leiste ist in den gleichen Farben gehalten.

Neue Fensterheader mit eigenen Knöpfen

Einzige Ausnahme und Neuerung in der Farbwahl ist ein sehr auffälliges Grün für bestimmte Aktionsknöpfe, die das Gnome-Team in einer sogenannten Headerleiste unterbringt - etwa der Speichern-Knopf im Dateimanager Nautilus.

Der Grün-Farbton stammt aus den Experimenten mit Unity 8, das zwar auf einigen Smartphones genutzt worden ist, aber nie offiziell als Desktop. Die knallige Farbe ist beabsichtigt, wie der Entwickler Didier Roche schreibt. Die Knöpfe seien in dem Grau in Grau sonst einfach nicht aufgefallen.

Aus der Standard-Ansicht von Gnome übernimmt Ubuntu bis auf diese Farbabänderung die Eigenschaften der Headerleiste für Fenster unverändert. So sind einige häufige Aktionen über Knöpfe in der Fensterleiste nutzbar. Je nach Anwendung ist eventuell auch ein vollständiges Menü über einen Hamburger-Knopf erreichbar. Weitere Menüeinträge können über die Steuerfläche des Fensters in der Kontrollleiste am oberen Bildschirmrand genutzt werden.

Ein deutlicher Unterschied zu der Standardoptik von Gnome sind die Knöpfe zum Schließen, Minimieren und Maximieren der Anwendungen in Ubuntu. Gnome bietet hier üblicherweise allein den Knopf zum Schließen an.

Ein wenig Umgewöhnung wird für langjährige Ubuntu-Nutzer aber wohl erforderlich, weil diese Knöpfe nach sieben Jahren an der linken Seite der Fensterleiste nun wieder an der rechten Seite der Leiste positioniert sind. Das ist eine dieser kleinen Änderungen, die Nutzern möglicherweise mit sehr viel Verve diskutieren werden.

Details und Paketupdates

Ubuntu 17.10 hat aber auch noch einige weiter Neuerung zu bieten, die teils nur bedingt auf den Wechsel zum Gnome-Desktop zurückzuführen sind. In diese Kategorie gehört etwa die Unterstützung für die Snaps und den eigenen Snap-Store in die Gnome-Anwendung Software.

Im Prinzip völlig unabhängig von dem Desktop-Wechsel für viele Desktop-Nutzer dennoch wichtig ist die geplante standardmäßige Unterstützung für die Hardwarebeschleunigung von Videos. Das ist jedoch zunächst auf Intel-Chips und das VA-API beschränkt. Darüber hinaus hat das Team nach wie vor einige Probleme mit grafischen Anwendungen dafür etwa der Gnome-GUI für Mpv, wobei Mpv selbst beim Start von der Kommandozeile keine Problem macht.

Wie zu erwarten, enthält Ubuntu 17.10 die üblichen Paketupdates und bringt nun etwa Libreoffice 5.4 mit. Ebenso verzichtet die Distribution standardmäßig auf die Installation von Python 2 und verteilt die Programmiersprache in Version 3.6. Der als Grundlage genutzte Linux-Kernel 4.13 unterstützt unter anderem die neuen Coffee-Lake-CPUs von Intel. Der GPU-Treiber muss dabei über die Option i915.alpha_support=1 in der Kernel-Kommandozeile eigens aktiviert werden.

Der Networkmanager wird in Version 1.8 genutzt und bei Neuinstallationen wird statt der ifupdown-Skripte das hauseigene Netplan eingesetzt. Server-Systeme verwalten ihre Netzwerke künftig über Networkd aus dem Systemd-Werkezeugkasten.

 Systemerweiterungen bringen etwas Unity-FeelingVerfügbarkeit und Fazit 
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lottikarotti 02. Nov 2017

Da sind die Erfahrungen einfach grundverschieden. Ich frage mich auch wieso bei manchen...

quadronom 28. Okt 2017

Dann verwend halt STRG+W...!!eins! :D Es gibt so viele Wege ein Programm zu schließen...

der_wahre_hannes 24. Okt 2017

Gnome 2 fand ich wesentlich besser als KDE. Über Gnome 3 möchte ich kein Wort verlieren...

DeathMD 24. Okt 2017

:D

matzems 23. Okt 2017

Pauschalisierung. Ich benutze seit einiger Zeit das Mainstream - Fedora. Ist super. Ok...


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