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Übliche und zu erwartende Paketupdates

Als Basis für den Standarddesktop Unity 7 dienen in Yakkety die Programme aus Gnome 3.20, von dem die Oberfläche unter anderem den Dateimanager Nautilus übernimmt. Einige ausgewählte Gnome-Programme liegen sogar in der Version 3.22 bei, wie etwa der Texteditor Gedit. Durch den Umstieg auf GTK+ 3.20 müssen Theme-Entwickler allerdings ihre bestehenden Themes anpassen.

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Als Basis von Ubuntu 16.10 wird der Linux-Kernel 4.8 genutzt, der erst vor knapp zwei Wochen offiziell erschienen ist. Systemd kümmert sich in Yakkety nicht mehr nur um System-, sondern auch um User-Sessions. Libreoffice liegt in der Version 5.2 bei, wobei Ubuntu die auf GTK+ 3 basierende Variante des Büropakets mitbringt. Die Aktualisierungsverwaltung zeigt in der aktuellen Version auch Changelogs aus zusätzlichen Paketquellen (PPA) an. Zudem wird das Verschlüsselungswerkzeug GPG in Version 2 als Paket integriert.

Ubuntu Server enthält Qemu in der Version 2.6.1 sowie Libvirt in der aktuellen Version 2.1. Um die Unterschiede zu Debian zu reduzieren, heißt der Libvirt-Dienst ab sofort libvirtd.service. Der Alias libvirt-bin.service soll die Abwärtskompatibilität sicherstellen. Des Weiteren ist das Data Plane Development Kit (DPDK) auf die Version 16.07 aktualisiert worden, Open vSwitch liegt in der Version 2.6 bei.

Auch bei den offiziellen Ubuntu-Derivaten halten sich die Neuerungen in Grenzen: Kubuntu 16.10 setzt auf Plasma 5.7 und die KDE Applications 16.04, während Lubuntu weiterhin LXDE als Desktop nutzt, statt der seit zwei Jahren verfolgten Neuentwicklung LXQT. Ubuntu Mate bringt den Mate-Desktop in Version 1.16 mit, der jetzt auf GTK+ 3.20 basiert. Ubuntu Gnome mischt Gnome 3.20 mit einigen Anwendungen aus der neueren Version 3.22. Zu letzteren zählen etwa die Apps Videos und Photos. Zusätzlich dürfen Nutzer über den Anmeldebildschirm eine experimentelle Wayland-Sitzung starten. Standardmäßig installiert Ubuntu Gnome keinerlei Qt-Bibliotheken mehr.

Mit Ubuntu 16.10 Yakkety Yak betreibt Canonical die übliche Produktpflege, die zu einer stabile Distribution führt. Größere Neuerungen oder gar Experimente blieben bis auf Unity 8 aus. Doch selbst den mehrfach verschobenen neuen Desktop gibt es weiterhin nur in einer unbenutzbaren Vorschau, die X11-Alternative Mir zeigt auf vielen Systemen gar nur einen schwarzen Bildschirm. Die Abwärtskompatibilität zu X11 ist auch eher dürftig.

Die Distribution steht in einer Desktop- und Servervariante zum Download bereit.

 Ubuntu 16.10 erschienen: Unity 8 läuft auf dem Desktop nur mit starken Abstrichen
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WarumLinuxBesse... 07. Mär 2017

Weil bei Ubuntu-Server kein grafischer Desktop installiert wird, sondern das ist rein...

Astorek 14. Okt 2016

Das ist doch das Chrome-Logo, nur in viereckig ;)

Schnarchnase 14. Okt 2016

heißt das Release eigentlich. Klingt eh viel besser :)

pythoneer 14. Okt 2016

Stand Art: die Kunst des Stehens https://de.wikipedia.org/wiki/Standart

Steffo 14. Okt 2016

Was für Kompromisse? Sailfish und Tizen laufen beide unter Wayland und das seit...


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