Ubuntu 15.10 Erschienen: Das Konvergenz-Testen kann beginnen

In Ubuntu 15.10 ist das neue Unity8 erstmals offiziell als technische Vorschau enthalten, womit die konvergente Oberfläche von Interessierten getestet werden kann. An dem Standarddesktop ändern sich aber wieder nur Details.

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Ubuntu 15.10 enthält das neue Unity8 als technische Vorschau.
Ubuntu 15.10 enthält das neue Unity8 als technische Vorschau. (Bild: Ubuntu, Screenshot Golem.de)

Canonical arbeitet seit langem daran, die neue Oberfläche Unity8 zu erstellen, die auf Smartphones und Tablets ebenso wie auf dem Desktop laufen soll. Jetzt kann sie erstmals in einer offiziellen Vorschau getestet werden. An dem bisherigen Standarddesktop der Linux-Distribution - Unity7 - ändern sich auch mit dem aktuellen Ubuntu 15.10 alias Wily Werewolf wieder nur Kleinigkeiten.

Inhalt:
  1. Ubuntu 15.10 Erschienen: Das Konvergenz-Testen kann beginnen
  2. Stabile Desktops, übliche Aktualisierungen, Steam-Controller-Unterstützung

Zwar konnte der Entwicklungsfortschritt von Unity8 auch schon in den vorigen Veröffentlichungen verfolgt werden, indem die Pakete einfach nachinstalliert wurden. Doch bisher fehlte der für den Desktop essenzielle Fenstermodus, womit ein einfacher Wechsel zwischen Anwendungen ermöglicht wird. Da diese Funktion nun bereitsteht, liefert Canonical das neue Unity8 für alle Desktop-Nutzer offiziell zum Testen aus. Wie bisher müssen Interessierte die dazu notwendigen Pakete aber eigenständig installieren.

Konvergente Anwendungen und Kompatibilität zu Mir

Um die angestrebte volle Konvergenz der Anwendungen und Oberfläche zu erreichen, hat das Entwicklerteam auch einige Programme angepasst, damit diese sowohl auf kleinen Smartphone-Displays wie auch auf großen Monitoren genutzt werden können. Dazu gehören etwa der Musikplayer oder der neu geschriebene E-Mail-Client Deko.

Erst Anfang September demonstrierte das Entwicklerteam die Funktionsfähigkeit der Abwärtskompatibilität zu dem veralteten X11. Das Ubuntu-Team beschloss, für Unity8 die Eigenentwicklung Mir als Displayserver zu verwenden, weshalb sämtliche grafischen Anwendungen entweder auf die Benutzung mit Mir angepasst werden müssen oder eben die Zwischenschicht Xmir verwendet werden muss. Eine ähnliche Vorgehensweise verfolgen die anderen Linux-Distributionen, welche künftig auf Wayland setzen wollen, mit Xwayland.

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Besitzer eines Smartphones mit Ubuntu Phone, wie dem MX4 von Meizu, erhalten laut Canonical außerdem erstmals ein Update, das dem Zyklus der Desktop- und Servervariante entspricht. Ubuntu Phone in den Prozess zum Erstellen und Aktualisieren der Standard-Distribution zu integrieren, ist wohl ebenfalls sehr wichtig für das Ziel der Konvergenz. Bisher entstand die Smartphone-Variante von Ubuntu parallel zu der restlichen Distribution, vermutlich um weniger stark abhängig von den Paketversionen zu sein.

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Stabile Desktops, übliche Aktualisierungen, Steam-Controller-Unterstützung 
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Little_Green_Bot 23. Okt 2015

PS: Um das Spiel KPatience auch unter Kubuntu 15.10 wieder spielen zu können, musste ich...

sacridex 23. Okt 2015

Wenn das schon so schön getitelt wird. ;)

Wahrheitssager 22. Okt 2015

Snappy bleibt erstmal primär etwas für das Smartphone bzw. den Tablet. Ich könnte mir...



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