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Ubuntu für Macher

Mit Vivid stellt Canonical erstmals das an Programmierer gerichtete Werkzeug Ubuntu Make (Umake) in seiner Distribution vor. Gestartet ist die Entwicklung des ursprünglich Ubuntu Developer Tools Centre genannten Projekts erst Ende vergangenen Jahres.

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Umake soll es ermöglichen, so schnell und einfach wie möglich alles Notwendige zum Programmieren aufzusetzen. Die Eingabe eines einzigen Befehls soll ausreichen, um alle benötigten Bibliotheken und Abhängigkeiten zu installieren, so dass nach dem Download direkt mit der Arbeit begonnen werden kann.

Vollständige Programmierumgebungen

Derzeit können so das Android NDK und Android Studio heruntergeladen werden. Darüber hinaus stehen IDEs wie Eclipse, Pycharm oder die auf Intellij Idea aufbauenden Webstorm, Rubymine und Phpstorm bereit.

Unterstützt werden von Umake aber auch die Programmiersprachen Go und Dart. Die Developer Edition des Webbrowsers Firefox ist ebenso verfügbar. Langfristig soll das Projekt von Canonical um viele weitere Bestandteile erweitert werden.

Als besonders vorteilhaft soll sich Umake deshalb erweisen, weil damit wohl Bibliotheken an der Linux-Paketverwaltung vorbei mittels Npm oder Rubygem installiert werden können, ohne die Installation des Betriebssystems durcheinander zu bringen.

Noch benötigt Umake aber mehr Arbeit. Die Entwicklung findet bei Github statt, wird bisher aber fast ausschließlich von dem Canonical-Angestellten Didier Roche getragen. Über ein PPA steht Ubuntu-Make auch für Ubuntu 14.04 LTS bereit.

Snappy für die Cloud und IoT

Mit Vivid erscheint auch die erste stabile Version von Snappy Ubuntu Core. Diese minimale Linux-Distribution soll sich besonders für den Einsatz in Cloud-Umgebungen eignen. Ausgelegt ist die Distribution auf die Verwendung von Container-Technologien wie Docker, sie soll jedoch auch für jedwede Art von smarten Geräten genutzt werden können, die meist unter dem Namen Internet of Things zusammengefasst werden.

Das Werkzeug Snappy dient zur Softwareverwaltung. Es können damit auch Updates des Kernsystems vorgenommen werden. Um die Anwendungen vom Betriebssystem getrennt zu halten, werden lediglich zwei Verzeichnisse mit Schreibrechten versehen. Unter /var/apps werden systemweite Anwendungen abgelegt, während im Home-Verzeichnis die Apps installiert werden, die nur von einem Anwender genutzt werden. Updates für Apps und das Basissystem können unabhängig voneinander eingespielt werden.

Neu in Ubuntu ist auch der Linux Container Daemon (LXD). Er ist eine Art Hypervisor, der Container in einer Art und Weise voneinander trennt, wie dies bereits mit virtuellen Maschinen (VM) geschieht. Canonical grenzt LXD dabei aber deutlich vom Konzept von Docker ab.

 Ubuntu 15.04 angesehen: Auf die inneren Werte kommt es anKleinigkeiten am Standard-Desktop 
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peter_pan 29. Apr 2015

Software, die für Profis geschrieben wurde und dank des Herstellersupports eine Menge...

Seitan-Sushi-Fan 28. Apr 2015

Flash liegt generell im Sterben. Mozilla hat generell vor irgendwann das Plugin...

peter_pan 27. Apr 2015

KDE ist echt hübsch, aber sehhhr behäbig. Im Vergleich dazu sind Vista oder Unity...

Seitan-Sushi-Fan 27. Apr 2015

Wundert nicht, dass jemand, der KDE 5 sagt, Tearing für eine Angelegenheit...

Anonymer Nutzer 26. Apr 2015

Ich meine ebenda gelesen zu haben, dass es zu Problemen führt und deshalb nicht angeboten...


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