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Neues bei den Derivaten

Bei den Ubuntu-Derivaten hat sich ebenfalls entsprechend wenig getan. Es gibt allerdings das neue Derivat Ubuntu Mate, mit dem gleichnamigen Mate-Desktop, das erstmals in diesem Veröffentlichungszyklus veröffentlicht wurde. Der Mate-Desktop leitet sich von dem in Gnome 2 ab und hat beispielsweise ein traditionelles Startmenü. Auf Scopes oder den Unity-eigenen Dash haben die Entwickler verzichtet. Die Themes und Fensterdekorationen sind im Ubuntu-Look gehalten, können aber bei Bedarf schnell geändert werden. Der Unterbau besteht aus weiterentwickelten Gnome-2-Pakten.

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Die offizielle Kubuntu-Version 14.10 hat die üblichen Updates. Dort ist der Desktop Plasma 4 installiert. Es gibt aber eine Variante mit einer technischen Vorschau von Plasma 5. Die kommende Version des Plasma-Desktops kann auch unter der Standard-Version von Kubuntu 14.10 installiert werden, allerdings wird dann die alte Plasma-Variante komplett ersetzt. Die neue Variante des Desktops aus KDE SC macht einen außerordentlich guten Eindruck. Sie sieht schlichter und aufgeräumter aus als ihr Vorgänger. Schon auf den ersten Blick gibt es nur den Desktop samt Taskleiste, die Icons sind reduzierter gestaltet. Hier und da fehlen noch einige, aber der Desktop ließ sich zumindest in unserem kurzen Test problemlos nutzen.

Arbeiten an der Konvergenz

Tatenlos waren die Entwickler bei Canonical aber nicht: Sie arbeiten intensiv an Unity 8, das im Gegensatz zu Unity 7 nicht mehr auf Gnome beziehungsweise Gtk basiert. Außerdem wird Canonicals eigener Displayserver Mir weiterentwickelt. Beide sollen in etwa anderthalb Jahren, also mit Ubuntu 16.04, zum Standard werden. Es gibt bereits tägliche Vorab-Versionen, die zumindest einen Ausblick geben, wie Canonical sich seinen Desktop vorstellt.

Bereits zu Beginn der Entwicklung hat Shuttleworth erklärt, einen Desktop für sämtliche Plattformen zu entwickeln, also ebenso für mobile Geräte und Desktop-Rechner wie auch für Tablets oder Laptops mit Touch-Eingabe, etwa die neuen Geräte mit Intels Haswell-Plattform. Canonical geht damit ähnliche Wege wie Microsoft mit Windows 8 oder auch Apple, das zunehmend Mac OS X und iOS zusammenführt. Canonical nennt diese Entwicklung Konvergenz.

Als Basis dient Ubuntu Touch, das zunächst für Smartphones und Tablets entwickelt wurde. Es gibt bereits eine Entwicklerversion von Ubuntu mit Unity 8 und sogar Mir. Die sind allerdings von einem nutzbaren Status noch weit entfernt: Auf einem Notebook mit Intels Sandybridge ruckelte es stark, und ohne Touch-Eingabe war das System nicht recht zu bedienen. Hier hat Canonical noch viel Arbeit vor sich, kein Wunder also, dass eine finale Version vorsichtshalber erst für April 2016 geplant ist. Auf dem Smartphone läuft Ubuntu Touch hingegen bereits zufriedenstellend. Der chinesische Hersteller Meizu will bis Ende des Jahres ein Mobiltelefon mit Ubuntu auf den Markt bringen.

Fazit

Es scheint, als ob Canonical die Entwicklung der Desktop-Version zwischenzeitlich ruhen lässt, um sich ganz der Entwicklung von Unity 8, Mir und der dazugehörigen Software zu widmen. Das war bereits in den letzten Versionen von Ubuntu ersichtlich, die Änderungen fielen auch dort gering aus. Traditionell hat die erste Version nach der Veröffentlichung einer LTS-Variante viele Neuerungen, diesmal bleiben sie jedoch aus.

Auf den ersten Blick erscheint Ubuntu 14.10 als zwar als wenig aufregend, aber dafür stabil, also fast eine Aktualisierung der LTS-Version 14.04 vom April 2014. Da viele der in Ubuntu 14.10 enthaltenen Pakete früher oder später auch in Ubuntu 14.04 integriert werden, allen voran der Linux-Kernel, gibt es wohl für die meisten Anwender aktuell keinen Grund, die vorherige Variante mit Utopic Unicorn zu ersetzen.

Ubuntu 14.10 steht auf den Webseiten von Canonical zum Download bereit.

 Beim Desktop Stillstand
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Friedhelm 06. Jul 2018

"Wie wäre es mit "elementaryOS"? Oder "ZorinOS"? Oder wie wäre es mit "Linux Mint...

BLi8819 25. Okt 2014

Wie du schon sagtest einfach ein Terminal verwenden. Aber auch sonst ist es kein Problem...

salemcmr 24. Okt 2014

Was muß man denn da noch weiter entwickeln? Ihr müßt euch alle mal von dem Irrsinn...

salemcmr 24. Okt 2014

...

renegade334 24. Okt 2014

Ich habe gestern Kubuntu 14.10 runtergeholt. Unity genügt meinen Ansprüchen halt nicht...


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