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Beim Desktop Stillstand

Der Desktop bleibt in dieser Version weiterhin Unity 7. Unity 8, mit dem Canonical seinen Desktop für die Nutzung auf mobilen Geräten anpassen will, lässt sich bisher kaum verwenden. Der Erscheinungstermin wurde immer wieder verschoben: Zunächst sollte eine funktionieren Version bereits im aktuellen Ubuntu 14.10 zum Einsatz kommen, jetzt müssen sich interessierte Nutzer bis Version 16.04 gedulden, bis es zum Standard wird.

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Daher kommt in Ubuntu 14.10 weiter Gnome als Unterbau zum Einsatz. Die aktuelle Version 3.14 des Gnome-Desktops wurde jedoch nicht integriert, stattdessen wird eine Mischung aus Gnome 3.10 und Gnome 3.12 verwendet. Während beispielsweise Anwendungen wie der Dateibrowser Nautilus, der Mediaplayer Totem oder der Musikplayer Rhythmbox noch in Version 3.10 vorliegen, sind die Themes oder das E-Mail-Programm in Version 3.12 enthalten.

Oxide beschleunigt Webapps

Mozillas E-Mail-Anwendung Thunderbird ist weiterhin Standard und liegt in Version 31 bei. Der Browser Firefox wurde auf Version 33 aktualisiert. Anders als bei der Windows-Version gibt es keinen internen Updater; neue Versionen werden über die Softwarequellen nachgereicht, meist unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung. Libreoffice wurde auf Version 4.3.2 aktualisiert.

Der Desktop Unity in der Version 7.3.1 soll jetzt auf hochauflösenden Displays noch besser aussehen und auch mit Hybridgrafik besser arbeiten. Die für Web-Apps genutzte Bibliothek Webview Oxide soll deutlich beschleunigt worden sein. Sie basiert auf Googles Chromium und dient als Basis für Webanwendungen auf dem Desktop, etwa für das allgegenwärtige Amazon-Applet. Neue Scopes sind nicht hinzugekommen, und auch in der aktuellen Version suchen sie im Internet, bis der Anwender sie in den Systemeinstellungen unter Privatsphäre explizit deaktiviert.

Kaum mehr als Wallpapers

Damit sind fast schon alle Änderungen benannt. Im Canonical-Universum scheint die Desktop-Version aktuell keine größere Rolle zu spielen, auch wenn Canonical-Gründer Mark Shuttleworth bereits den Namen für die kommende Version Ubuntu 15.04 auserkoren hat: Vivid Vervet. Immerhin gibt es neue Hintergrundbilder für den Desktop aus der Community, darunter eines mit dem Logo eines Einhorns.

Die Änderungsliste auf der Blueprint-Webseite ist entsprechend kurz. Vieles dort beschreibt Anpassungen am Unterbau für Unity 8. Andere sind in die Server-Version eingeflossen, sie enthält beispielsweise die kürzlich veröffentlichte Version Juno von Openstack. Die Verwaltungssoftware Juju wurde ebenfalls aktualisiert, mitsamt der Verwaltungsmodule, der sogenannten Charms. Das Charm für Openstack wurde für Juno angepasst. Für das verteilte Dateisystem Ceph, das ebenfalls eine Aktualisierung erhielt, gibt es in Ubuntu 14.10 eine Vorab-Version von Calamari. Damit lassen sich Ceph-Dateisysteme über eine grafische Oberfläche verwalten.

 Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum NeuesNeues bei den Derivaten 
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Friedhelm 06. Jul 2018

"Wie wäre es mit "elementaryOS"? Oder "ZorinOS"? Oder wie wäre es mit "Linux Mint...

BLi8819 25. Okt 2014

Wie du schon sagtest einfach ein Terminal verwenden. Aber auch sonst ist es kein Problem...

salemcmr 24. Okt 2014

Was muß man denn da noch weiter entwickeln? Ihr müßt euch alle mal von dem Irrsinn...

salemcmr 24. Okt 2014

...

renegade334 24. Okt 2014

Ich habe gestern Kubuntu 14.10 runtergeholt. Unity genügt meinen Ansprüchen halt nicht...


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