Ubisoft: Zweites Assassin's Creed im alten Rom
Das Jahresende wird für Fans von Assassin's Creed möglicherweise anstrengender als bislang angenommen. Wer eine Xbox One oder Playstation 4 hat, darf in Unity in die Zeit der Französischen Revolution eintauchen – das ist offiziell bestätigt. Nun gibt es neue Hinweise darauf, dass Ubisoft(öffnet im neuen Fenster) an einem zweiten Serienteil arbeitet, der für Playstation 3 und Xbox 360 erscheint: So hat das Firmenchef Yves Guillemot im Gespräch mit Analysten gesagt.

Alles Weitere ist vorerst Spekulation: Bereits vor rund einem Monat hatte es Gerüchte gegeben, dass das Spiel den Untertitel Comet trägt und im alten Rom angesiedelt ist. Details wird der Hersteller vermutlich spätestens bei seiner Pressekonferenz auf der E3 verraten – am 9. Juni 2014 ist es so weit.
Ubisoft hat auch bekanntgegeben, dass sich die Veröffentlichung des ambitionierten Actionspiels The Division auf 2015 verschiebt. Ob der für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC geplante Titel eher früh im Jahr oder am Ende erscheint, ist noch nicht bekannt. Das Spiel entsteht derzeit gleichzeitig bei den drei Ubi-Entwicklerstudios Massive, Reflections und Red Storm Entertainment.

Nebenbei: An Assassin's Creed Unity arbeiten sogar zehn Studios gleichzeitig, nämlich die in Toronto, Montreal, Quebec, Singapur, Schanghai, Chengdu, Kiew, Bukarest sowie in den französischen Städten Annecy und Montpellier. Der Aufwand dürfte sich lohnen – immerhin wurden von dem letzten Spiel der Serie, dem im Piratenszenario angesiedelten Black Flag, bislang rund elf Millionen Exemplare ausgeliefert.
Ebenfalls zufrieden hat sich Ubisoft bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen damit gezeigt, dass Far Cry 3 bislang insgesamt neun Millionen und das Tanzspiel Just Dance sechs Millionen Käufer gefunden hat. Auch das Rollenspiel South Park: Der Stab der Wahrheit habe "soliden Absatz" gefunden, sagte Yves Guillemot – allerdings ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Im gesamten Geschäftsjahr, das von April 2013 bis März 2014 lief, hat Ubisoft einen Umsatzrückgang von 1,26 Milliarden im Vorjahr auf 1,01 Milliarden Euro verzeichnet. Statt eines Gewinns von 69,2 Millionen Euro musste die Firma einen Verlust von 49,3 Millionen Euro bilanzieren. Für das laufende Jahr erwartet das Management wieder höhere Umsätze und Gewinne – unter anderem deshalb, weil die Anzahl der großen Blockbuster-Titel deutlich höher sein wird.
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