Ubisoft: Watch Dogs und die PC-Probleme
Die Entwickler bei Ubisoft Montreal arbeiten mit "höchster Priorität" an einem Patch für die PC-Version von Watch Dogs. Das hat das Team in mehreren Beiträgen unter anderem in Foren(öffnet im neuen Fenster) gesagt. Sebastien Viard, der für die Grafik zuständige Technikchef, hat sich außerdem mehrfach auf Twitter zu den Problemen(öffnet im neuen Fenster) geäußert. So sollten PC-Spieler, die mit Lag oder Rucklern kämpfen, vor allem versuchen, möglichst viel Grafikspeicher freizumachen, indem sie die Texturqualität, das Antialiasing oder die Auflösung auf niedrigere Werte einstellen.

Unterdessen hat die PC-Version zu einem Streit zwischen AMD und Nvidia geführt. Zuerst hatte ein Sprecher von AMD gesagt(öffnet im neuen Fenster), dass Konkurrent Nvidia durch die Verwendung der hauseigenen Software Gameworks in Watch Dogs dafür sorgen würde, dass AMD-Grafikkarten "absichtlich" ausgebremst würden.
Nvidia hat die Vorwürfe zurückgewiesen(öffnet im neuen Fenster) und gesagt, dass Gameworks keine Elemente enthalte, von denen die Performance auf AMD-Karten verringert werde. Außerdem verbiete es Nvidia den Spielentwicklern anders als von AMD dargestellt nicht, auch von AMD Optimierungsvorschläge anzunehmen.
Das seit dem 27. Mai 2014 verfügbare Watch Dogs hat sich mittlerweile zum Bestseller für Ubisoft entwickelt. Nach Firmenangaben wurden von Watch Dogs "innerhalb der ersten 24 Stunden nach Verfügbarkeit mehr Einheiten durchverkauft als mit allen vorherigen Titeln in der Firmengeschichte".
Der Ansturm hatte allerdings auch dafür gesorgt, dass die Uplay-Server zeitweise überlastet waren, weshalb viele Käufer das Programm nicht gleich spielen konnten. Laut dem Unternehmen sind die Schwierigkeiten mittlerweile gelöst und die Server erreichbar.
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