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Ubisoft: Topkunden geben 982 US-Dollar für Die Siedler Online aus

Free-to-Play ist für einige Spieler sehr teuer: Wer etwa bei Die Siedler Online überhaupt bezahlt, investiert durchschnittlich 140,51 US-Dollar - einige Kunden verjubeln aber deutlich mehr Geld im Itemshop.

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Die Siedler Online
Die Siedler Online (Bild: Ubisoft)

Der durchschnittliche Spieler von Die Siedler Online gibt 2,51 US-Dollar aus. In diesem Wert sind alle Kunden des Online-Aufbauspiels enthalten - also auch die, die keinen Cent investieren. Deutlich andere Werte kommen heraus, wenn man sich die tatsächlich zahlenden Spieler ansieht. Der typische "Payer", wie die Branche diese Klienten nennt, investiert 140,51 US-Dollar in das Spiel; alle Angaben beziehen sich auf die gesamte bisherige Lebensdauer des Spiels, also nicht auf Jahre oder Monate.

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Die Zahlen hat Chris Early, der bei Ubisoft für das Digital Publishing zuständig ist, auf der Entwicklerkonferenz GDC Next in Los Angeles genannt. Nach seinen Angaben hat der kleine Kreis der Topkunden in Die Siedler Online bisher sogar 982 US-Dollar ausgegeben. Wer ab und zu Geld im Itemshop investiert, zahlt durchschnittlich 155 US-Dollar. Und wer nur einmal für das Free-to-Play-Spiel bezahlt, der kauft normalerweise virtuelle Gegenstände oder Dienstleistungen für rund 25 US-Dollar.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde ist bei Die Siedler Online laut Early auffallend hoch. Die Payer des Actionspiels Ghost Recon Online etwa zahlen typischerweise nur 77,67 US-Dollar, während die Spieler inklusive der Kostenloskunden sogar lediglich 1,46 US-Dollar ausgeben. Beim Onlinekartenspiel Might & Magic Duel of Champions geben die zahlenden Spieler durchschnittlich 106,97 US-Dollar aus, über die ganze Spielerschar sind es 3,77 US-Dollar.

Spieler von Die Siedler Online sind nicht nur bereit viel zu bezahlen, sie sind auch treu: Durchschnittlich verbringen die ausgabebereiten Kunden rund 104 Tage mit dem Browsergame, bei Ghost Recon Online liegt dieser Wert bei knapp 63 Tagen; typisch für Free-to-Play-Angebote sind laut Chris Early 10 bis 20 Tage.

Bei einigen anderen Spielen, über die Chris Early auf der GDC Next gesprochen hat, sind die Ausgaben deutlich niedriger. Payer des besonders in den USA beliebten Actiontitels Spartacus Online etwa geben auf der Playstation 3 im Schnitt 24,93 US-Dollar aus, auf der Xbox 360 sind es 20,62 US-Dollar.

Chris Early hat auch über einige weitere Erfahrungen seines Unternehmens mit Free-to-Play-Spielen gesprochen. So sei es sehr teuer, auf den Konsolen für Free-to-Play-Spiele zu werben - aber die so gewonnenen Gamer seien dann auch auffallend treu. Auf PC und auf mobilen Plattformen seien die Kosten für die Akquise niedriger, aber dafür würden die Spieler auch deutlich schneller wieder zu anderen Angeboten wechseln; wegen des harten Wettbewerbs auf Smartphones und Tablets stiegen die Kosten für neue Spieler derzeit stark.



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quineloe 04. Feb 2014

Durch Accountverkäufe bin ich nach 3 Jahren WoW oder so mit einem Plus von 500 Euro...

quineloe 04. Feb 2014

Also ich bin in DSO mit einer einmaligen Zahlung von 14,95 (eine der boxen) sehr weit...

Trockenobst 09. Nov 2013

In einem beschränkten Markt der HQ-Spiele gibt es keine Substitution. Wenn Du...

Grym 09. Nov 2013

Und wie soll das ohne Millionen gehen? :D

wmayer 08. Nov 2013

Als Student ohne geregeltes Einkommen hatte ich eine Kreditkarte beantragt. Diese auch...


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