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Ubisoft: So entsteht ein Messestand mit mehr als 100 Playstations

Gamescom 2015
Wer Assassin's Creed oder Rainbow Six auf der Gamescom 2015 spielen will, bekommt einen aufgeräumten Playstation-4- oder PC-Aufbau präsentiert. Wir haben uns vorab angeschaut, wie bei Ubisoft solch ein Messestand mit hunderten von Anspielstationen entsteht.
/ Marc Sauter
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Ubisoft-Messestand auf der Gamescom 2015 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Ubisoft-Messestand auf der Gamescom 2015 Bild: Michael Wieczorek/Golem.de

Der drittgrößte Spielepublisher der Welt braucht Platz: Neben Ubisoft passen nur noch 2K und Microsoft in die Messehalle. Auf einer Fläche von rund 2.500 m² hat Ubisoft mehrere Stände für unterschiedliche Spiele wie Assassin's Creed Syndicate oder Rainbow Six Siege aufgebaut. Zum Vergleich: Das entspricht etwa einem Drittel eines Fußballfeldes.

Damit rechtzeitig zur Gamescom 2015 in der ersten Augustwoche alles fertig ist, wurden die Stände Ende Juli angeliefert – gewerkelt aber hat die mit dem Aufbau beauftragte Firma bis Dienstag, da am Mittwoch der Fachbesuchertag begann, und am Donnerstag die Messe für alle Besucher öffnet.

Für die passende Atmosphäre hat Ubisoft die Firma Defcon Unlimited(öffnet im neuen Fenster) engagiert: Da Assassin's Creed Syndicate in London spielt, baute diese mehrere Tage lang ein Diorama des Big Ben (der mittlerweile Elizabeth Tower heißt) auf – inklusive einer gigantischen Uhr. Dahinter verbergen sich 112 Anspielstationen. Insgesamt besteht der Aufbau aus 14 Tischen mit jeweils acht Playstation-4-Konsolen samt Gamepad und Headset.

Damit die Spielesysteme bei den vergleichsweise hohen Temperaturen in einer Halle voller Menschen nicht überhitzen, hat Ubisoft an jeder unteren Ecke eines Playstation-Achterblocks einen Lüfter montiert, der Frischluft ansaugt. Oberhalb der Konsolen sitzen Lüftungsschlitze, durch welche die Abwärme per Kamineffekt nach oben hin entweicht.

Ein paar Meter weiter treten bei Rainbox Six Siege jeweils fünf gegen fünf Spieler an, insgesamt sind 40 Stationen für Matches installiert. Anders als bei Assassin's Creed Syndicate läuft Rainbow Six auf High-End-Rechnern mit einer Geforce GTX Titan X und Prozessoren, auf denen eine Komplettwasserkühlung montiert ist. Die Partien werden auf einer riesigen Displaywand übertragen und live von einem Ansager kommentiert.

Beeindruckend ist die Schaltzentrale des Messestandes, in dem wortwörtlich alle Stränge zusammenlaufen: Auf Dutzenden Bildschirmen werden alle Demos übertragen und die Lichtanlagen gesteuert.


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