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Ubisoft: Skull and Bones segelt offenbar in langweiligen Gewässern

Und wieder verabschiedet sich ein leitender Entwickler von Skull and Bones . Das Segelschiffspiel von Ubisoft kommt bei Testern nur mäßig an.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Skull and Bones (Bild: Ubisoft)
Artwork von Skull and Bones Bild: Ubisoft

Das Entwicklerstudio Ubisoft Singapur, das seit mehreren Jahren am Segelschiffspiel Skull and Bones arbeitet, verzeichnet erneut den Abgang einer leitenden Mitarbeiterin. Konkret: Kreativchefin Elisabeth Pellen hat das Team nach Angaben von Kotaku(öffnet im neuen Fenster) verlassen, um wieder in der Firmenzentrale in Paris zu arbeiten.

Pellen arbeitete seit 2018 an dem Spiel, zuvor hatten sich bereits mehrere andere Personen an Neuausrichtungen und Überarbeitungen von Skull and Bones versucht.

Es gab immer wieder Berichte darüber, dass sich das Spiel in einer sogenannten Development Hell befindet, also von massiven Entwicklungsproblemen betroffen ist.

Die Personalie ist auch deshalb interessant, weil gerade erst eine geschlossene Beta unter Beteiligung der Community beendet wurde. In Foren ( etwa hier auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) ) veröffentlichten mehrere Teilnehmer ihre Eindrücke.

Skull and Bones soll inzwischen in einem technisch sehr ausgereiften Zustand sein und praktisch keine Bugs enthalten. Allerdings soll das Spiel auch ziemlich langweilig sein und die Spieler nur mit Sammelaufgaben und abwechslungsarmen Missionen beschäftigen.

Sogar in der Testversion – normalerweise eine Version, die noch nicht kommerziell verwertet werden soll – soll es einen Battle Pass und einen Itemshop geben, in dem man Geld ausgeben könne.

Die meiste Zeit verbringt man in Skull and Bones am Steuer seiner Schiffe. Wenn es mal von Bord geht, dann für den Besuch von Hafenstädten mit Geschäften, Auftraggebern und Handwerken. Landmissionen mit Kämpfen oder sonstigen Abenteuern gibt es nach aktuellem Wissensstand nicht.

Nach Angaben der Entwickler sollen sich alle Herausforderungen allein bewältigen lassen. Alternativ kann man mit bis zu zwei Verbündeten im Koop die Segel hissen, ein PvP-Modus (Player versus Player) ist wahlweise aktivierbar.

Skull and Bones: 120 Millionen US-Dollar allein bis 2021

Ubisoft hat nach Informationen von Kotaku bis zum Jahr 2021(öffnet im neuen Fenster) rund 120 Millionen US-Dollar in das Spiel investiert. Dass die Produktion trotz der vielen Probleme nicht abgebrochen wurde, soll vor allem mit vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Staat Singapur zu tun haben, der die Entwicklung fördert.

Skull and Bones – Trailer (Gameplay)
Skull and Bones – Trailer (Gameplay) (07:36)

Skull and Bones sollte bereits vor Jahren erscheinen, momentan gibt es keinen Veröffentlichungstermin. Es soll für Windows-PC, Xbox Series X/S und Playstation 5 auf den Markt kommen.


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