Ubisoft: Neues Die Siedler auf unbestimmte Zeit verschoben

Eigentlich wollte Ubisoft Blue Byte das PC-Strategiespiel Die Siedler noch vor Ende 2020 auf den Markt bringen.

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Artwork von Die Siedler
Artwork von Die Siedler (Bild: Ubisoft Blue Byte)

Wer sich noch ein paar Tage Urlaub für Die Siedler aufgespart hat, kann diese Rücklage wohl auflösen: 2020 wird das Strategiespiel von Ubisoft Blue Byte so gut wie sicher nicht mehr erscheinen. Im Firmenblog wurde bekannt gegeben, dass "die Veröffentlichung des Spiels bis auf Weiteres" verschoben worden sei.

Einen konkreten Termin gab es bisher nicht. Allerdings war geplant, den Titel noch vor Ende 2020 über Uplay und den Epic Games Store für Windows-PC zu veröffentlichen. Einen konkreten Grund für die Verschiebung nennt Ubisoft Blue Byte nicht.

Stattdessen heißt es, dass sich bei "Playtests und Tagebuchstudien" herausgestellt habe, dass es noch Optimierungsbedarf gebe, um "ein wirklich außergewöhnliches Spielerlebnis zu schaffen." Wann der Titel nun erscheint, erklärt das Studio nicht.

Traditionell gilt das Jahresende trotz der starken Konkurrenz als beste Zeit für Neuveröffentlichungen. Dass es auch anders geht, hat aber unter anderem Anno 1800 gezeigt - das ist im April 2019 auf den Markt gekommen und hat laut Ubisoft hervorragenden Absatz gefunden.

Beim Anspielen auf der Gamescom 2019 hat eine Vorabversion von Die Siedler einen gelungenen Eindruck hinterlassen. Anders als das Aufbauspiel Anno 1800 soll Die Siedler ein Strategiespiel werden, in dem das Ausdehnen des eigenen Machtbereichs mithilfe des Militärs im Mittelpunkt steht.

In Die Siedler soll man eine Armee mit bis zu tausend Soldaten aufbauen können. Die Steuerung erfolgt indirekt über Anführer, Infanterie und andere Soldaten ordnen sich automatisch in Gefechtsformation an. Schwertkämpfer begeben sich ganz nach vorne, die Berserker bilden die zweite Reihe und hinten stehen die Bogenschützen.

Statt wie in Anno die Gebäude auf Quadrate zu setzen, verwendet Die Siedler Sechsecke, was zu etwas organischer aussehenden Ortschaften führt. Die Gebäude müssen nicht an ein Straßennetz angebunden sein, um zu funktionieren.

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