Ubisoft: Neue Engine mit Staatsunterstützung für 14 Millionen Euro

Unter dem Projektnamen Mango arbeitet Ubisoft gemeinsam mit Experten von zwei staatlichen Forschungseinrichtungen an einer Next-Generation Engine, so die Tageszeitung Libération(öffnet im neuen Fenster) . Innerhalb von 22 Monaten wolle der Publisher mit dem Kommissariat für Atomenergie und alternative Energien(öffnet im neuen Fenster) (CEA) und dem Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung(öffnet im neuen Fenster) (CNRS) die Laufzeitumgebung entwickeln. Geschätzte Kosten: 14 Millionen Euro, von denen der französische Staat angeblich rund 3,5 Millionen übernimmt.
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Bei Ubisoft sollen insbesondere Mitarbeiter der Studios in Montreal (Assassin's Creed 3) und Montpellier (Zombi U, Rayman) an dem Projekt beteiligt sein. Das CNRS schicke Experten seines Computing Laboratory in Image and Information Systems, um die Engine an der Universität Lyon zu entwickeln. Ziel der bislang für den Publisher unüblichen staatlichen und privatwirtschaftlichen Zusammenarbeit ist es laut Libération, eine französische Engine zu haben und zukunftssichere Arbeitsplätze in dem Land zu schaffen.
Ubisoft ist traditionell sehr früh bei neuen Konsolen mit dabei – das Line-up etwa für die Wii U ist umfangreicher als das jedes anderen Publishers, von Nintendo selbst abgesehen. Im November 2012 hatte Ubi-Chef Yves Guillemot angekündigt, dass sein Unternehmen in den nächsten beiden Jahren parallel " für Next-Gen und Old-Gen" entwickeln wird; davon betroffen dürfte unter anderem das Mitte 2012 angekündigte Watch Dogs sein.