Ubisoft: Neben Assassin's Creed bleiben zwei weitere Serien wichtig
Gerade erst hat Ubisoft die Zukunft von Assassin's Creed vorgestellt und neben dem nächsten Spiel Mirage auch einen Ausblick auf Codename Red und Hexe sowie auf kommende Mobile Games und eine mit Netflix geplante Live-Action-Serie gegeben.
Vergleichbaren Ausstoß des französische Publishers dürfen die Spieler in den kommenden Jahren wohl auch bei zwei weiteren Reihen erwarten: bei Far Cry sowie bei den Elitesoldatentiteln unter der Dachmarke Tom Clancy.
Bei Tom Clancy soll vor allem Rainbow Six im Mittelpunkt stehen, wie die für das Portfolio zuständige Managerin Sandrine Caloiaro bei einer Präsentation, bei der auch Golem.de anwesend war, sagte. Details über konkrete Neuheiten nannte Caloiaro nicht, so gut wie sicher haben die Arbeiten an den kommenden Titeln schon längst begonnen.
Bei den Engines will Ubisoft künftig vor allem auf Anvil (Assassin's Creed) und Snowdrop (Rainbow Six) setzen, die beide mit der Cloudtechnologie Ubisoft Scalar erweitert werden. Was künftig die Basis für Far Cry sein wird, das bislang eine Laufzeitumgebung namens Dunia verwendet, ist nicht absehbar.
Neben den drei Hauptserien will Ubisoft allerdings auch weiterhin andere Titel veröffentlichen. Besonders spannend seien Spiele, die frische Ideen in ein Genre bringen – exemplarisch nannte Caloiaro hier For Honor.
Ebenfalls gefragt seien Titel, die ähnlich wie Indiegames einen gewissen experimentellen Charakter haben. Dazu passt, dass Ubisoft gerade einen zweiten Teil des Antikriegs-Adventures Valiant Hearts für die Nintendo Switch angekündigt hat.
Bis auf weiteres keine NFTs
Außerdem sind laut Caloiaro neue Spiele interessant, die Brücken in andere "Kreativuniversen" bauen, etwa das mit Nintendo produzierte Mario & Rabbids, dessen nächster Teil mit dem Untertitel Sparks of Hope am 20. Oktober 2022 auf den Markt kommt.
Was die neue Portfoliopolitik etwa für Anno bedeutet, ist momentan kaum abzusehen. Allerdings sind die in Deutschland produzierten Aufbauspiele viel zu erfolgreich, um nicht fortgesetzt zu werden. Auch von Just Dance, The Crew und vergleichbaren Titeln dürfte es künftig neue Teile geben.
Eines wird bis auf Weiteres aber wohl keine Rolle spielen: Dem Einsatz von NFT hat Firmenchef Yves Guillemot eine Absage erteilt. Bei dem von der Community kritisierten Einbau in Breakpoint habe es sich lediglich um ein Experiment gehandelt.
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