Ubisoft: Gitarrenriffs, Hacker und infiziertes Geld

Vor einem Jahr hat Ubisoft mit Watch Dogs einen Next-Gen-Ausblick gegeben, dieses Jahr hat ein Online-Actionspiel das große Finale der Pressekonferenz gebildet - nachdem ein Gitarrenheld Musik gemacht und der Ubisoft-Chef für Lacher gesorgt hat.

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Artwork von The Division
Artwork von The Division (Bild: Ubisoft)

Zum Auftakt der Ubisoft-Pressekonferenz auf der E3 2013 wurde erst mal gerockt: Jerry Cantrell von Alice in Chains eröffnete die Schau mit harten Gitarrenriffs. Damit demonstrierte er einige neue Funktionen von Rocksmith 2014 - etwa wie das Programm seine Begleitakkorde auf Zuruf auch schneller oder langsamer abspielt, damit der Spieler auf seinem Instrument im passenden Tempo dazu musizieren kann.

Auch sonst war bei Ubisoft gute Laune angesagt. Firmenchef Yves Guillemot hat offenbar - unfreiwillig - bei amerikanischen Journalisten unter anderem wegen seines eigenen Akzents beim Englischsprechen den Kultstatus, den Nintendo-Boss Saturo Iwata mit seinen Nintendo-Direct-Videos wohl gerne hätte.

Ubisoft hat eine ganze Reihe von Spielen vorgestellt, darunter natürlich schon bekannte Spiele wie Watch Dogs, Assassin's Creed 4: Black Flag und Splinter Cell Blacklist, das bereits im August 2013 erscheinen soll. Auch Neues von Rayman und den Rabbids - die eine eigene Cartoonserie im Fernsehen bekommen - gab es. Von dem äußerst gelungenen Motorrad-Geschicklichkeitsspiel Trials gibt es gleich zwei Nachfolger: Trials Fusion für Xbox One, Playstation 4, Xbox 360 und Windows-PC sowie Trials Frontier für mobile Endgeräte; wer beide besitzt und spielt, kann Extras freischalten.

Ein ganz neues Open-World-Onlinespiel von Ubisoft trägt den Titel Tom Clancy's The Division. Es spielt mit dem Gedanken, was passiert, wenn die Bevölkerung der Erde durch Viren auf Geldscheinen beim Einkaufen kurz vor Weihnachten infiziert wird. In einer längeren, auf einer Playstation 4 Live gespielten Szene war der Protagonist in einem atemberaubend gut aussehenden Abschnitt in Brooklyn zu sehen, wie er sich bis zu einer Polizeistation vorkämpfte.

The Division soll klassische Action bieten, aber verpackt sein in allerlei Verschwörungstheorien, in denen die US-Regierung eine tragende Rolle spielt. Hightech-Kampfgeräte spielen eine kleine Rolle: So kann der Held eine automatisch zum Feind rollende Nebelgranate verwenden, der Feind greift unter anderem mit Quadcoptern an. Was es mit den Onlinefunktionen auf sich hat, bleibt abzuwarten - aber derartige Elemente sollen wichtig sein.

Ebenfalls neu im Portfolio: The Crew, ein Rennspiel von Reflexions, das zuletzt Driver San Francisco produziert hat. In The Crew ist der Spieler in den ganzen - allerdings zusammengeschrumpften - USA unterwegs, um gegen eine kriminelle Vereinigung zu kämpfen. Bei der Livepräsentation waren unter anderem New York, eine schöne Naturlandschaft und die Wüste von Nevada zu sehen. Der letzte Abschnitt spielte in Miami, wo es eine Verfolgungsjagd am Strand zu sehen gab. Spieler sollen allein, aber auch im Team mit anderen Onlinekumpels antreten können. Eine Besonderheit sollen sehr umfangreiche Tuningmöglichkeiten sein. Nach aktuellem Stand dürfen Spieler ab dem Frühjahr 2014 das Gaspedal durchdrücken.

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