Ubisoft: Blue Byte erhält rund 1,6 Millionen Euro für Berliner Studio

Rund 150 Entwickler sollen künftig in der Berliner Niederlassung von Blue Byte (Anno 1800) arbeiten, der Senat unterstützt die Ansiedlung mit 1,58 Millionen Euro. Beim Mutterkonzern Ubisoft laufen die Geschäfte vor allem dank Mikrotransaktionen und Online-Inhalten besser als erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Anno 1800 entsteht vor allem bei Blue Byte in Mainz.
Anno 1800 entsteht vor allem bei Blue Byte in Mainz. (Bild: Blue Byte)

Das zu Ubisoft gehörende Entwicklerstudio Blue Byte bekommt vom Berliner Senat eine Förderung in Höhe von 1,58 Millionen Euro für eine Niederlassung in der Hauptstadt. Dort sollen langfristig rund 150 Arbeitsplätze geschaffen werden. Blue Byte hat seine Zentrale in Düsseldorf, dazu kommt bislang eine Niederlassung in Mainz. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hatte die Zusage über die Förderung am 10. Juli 2018 bekanntgegeben und erklärt: "Blue Byte bringt das Know-how und die Erfahrung aufwendiger Großproduktionen nach Berlin und stärkt dadurch das Profil der Hauptstadt als führendem europäischem Entwicklungsstandort für interaktive Unterhaltung."

Stellenmarkt
  1. Head of AI Use Cases & Application (m/f/x)
    UnternehmerTUM GmbH, Garching / München
  2. Senior Project Manager HR IT Services / Applications (m/w/d)
    MTU Aero Engines AG, München
Detailsuche

Blue Byte arbeitet derzeit vor allem an Anno 1800, das Ende 2018 für Windows-PC erscheinen soll. Für das Aufbauspiel ist die Niederlassung in Mainz zuständig. In Kooperation mit Schwesterunternehmen ist Blue Byte außerdem für die Weiterentwicklung von Ubisoft-Titeln wie Rainbow Six Siege und For Honor zuständig; im weltweiten Studioverbund gilt das Studio vor allem als Spezialist für die PC-Plattform.

Bei Ubisoft laufen die Geschäfte derzeit generell gut. Am 17. Juli 2018 hat das Unternehmen aktuelle Zahlen veröffentlicht, laut denen in den Monaten April bis Juni 2018 insgesamt ein Umsatz von 400 Millionen Euro erreicht wurde - deutlich mehr als erwartet. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist allerdings wegen der an neue internationale Standards angepassten Bilanzrichtlinien nicht sinnvoll möglich. Traditionell macht Ubisoft mit den Quartalszahlen keine Angaben zum Gewinn.

Laut Firmenchef Yves Guillemot sind die Ergebnisse vor allem dem weiterhin starken Absatz von etwas älteren Titeln zu verdanken sowie einer " ausgezeichneten Dynamik" im Onlineverkauf von "digitalen Artikeln, Downloaderweiterungen, Season-Pässen, Abonnements und Werbung". Für das gesamte Geschäftsjahr (das im März 2019 endet) bleibt Ubisoft bei seiner Prognose über Umsätze in Höhe von rund 2 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von rund 440 Millionen Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dromedarius 19. Jul 2018

In einer boomenden Stadt mit vielen Gentrifizierungsproblemen noch Wirtschaft massiv zu...

MrAnderson 18. Jul 2018

Warum ist der Kanadische Rentenfond dick bei UBI eingestiegen? War glaub letzte GamesCom...

Vaako 18. Jul 2018

Lads dir halt cracked runter und kauf nie wieder was von dem Verein ich hab seit dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung

Die digitalen Tools zur Pandemiebekämpfung wie die Corona-Warn-App sind nicht billig. Gerade deshalb sollten sie sinnvoll und effektiv genutzt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Corona-Warn-App: Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung
Artikel
  1. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  2. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  3. Shopping: Google legt Einspruch gegen 2,42-Milliarden-Strafe ein
    Shopping
    Google legt Einspruch gegen 2,42-Milliarden-Strafe ein

    Nun muss der EuGH entscheiden, ob Google mit der Anzeige seiner Shopping-Angebote in der Suche seine Marktmacht missbraucht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /