Ubisoft: 120 Millionen US-Dollar in Skull & Bones versenkt

Nach acht Jahren Entwicklung hat Skull & Bones den Alpha-Status erreicht - laut einem Medienbericht weiterhin ohne überzeugendes Konzept.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Skull & Bones
Artwork von Skull & Bones (Bild: Ubisoft)

Prächtige Segelschiffe, die bei spritzender Gischt über eine wild bewegte Wasseroberfläche rauschen: In Trailer und bei Anspielterminen sieht Skull & Bones von Ubisoft auch lange nach der Ankündigung noch klasse aus.

Stellenmarkt
  1. Product Owner Workplace (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
  2. Senior Consultant Digitale Transformation (m/w/d)
    Mediaan Deutschland GmbH, Düsseldorf
Detailsuche

Nun hat Kotaku von ehemaligen und aktuellen Entwicklern erfahren, dass es auch nach Jahren immer noch keine klare Vorstellung davon gibt, was für ein Spiel rund um Segelschiffe und Wasseroberflächen entstehen soll.

Golem.de konnte unmittelbar nach der Ankündigung auf der E3 2017 eine extrem frühe Version von Skull & Bones anspielen.

Seitdem hatten wir mehrfach Gelegenheit, kurz mit Entwicklern über den Titel zu sprechen. Tatsächlich hatten wir dabei ungewöhnlich stark den Eindruck, dass es keine klare Vorstellung vom Gameplay und der Ausrichtung des Titels gibt.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Kotaku schreibt, dass Ubisoft bislang mehr als 120 Millionen US-Dollar für Skull & Bones investiert habe. Der Publisher habe auf Anfrage gesagt, dass mittlerweile der Alpha-Status erreicht sei.

Das bedeutet normalerweise, dass halbwegs Klarheit über die wesentlichen Elemente besteht und zumindest mit der Implementierung der wichtigsten Funktionen begonnen wurde.

Taktikshooter mit Schiffen

Im Bericht von Kotaku ist zu lesen, dass bei dem Spiel - für das primär Ubisoft Singapore zuständig ist - immer wieder das leitende Management ausgetauscht wurde und damit auch immer wieder neue Konzepte rund um die schicke Grafik entstanden.

Zeitweise sei eine Art Rainbow Six mit Schiffen statt mit Elitesoldaten angedacht gewesen - das war die Version, die Golem.de anspielen konnte. Dann wieder gab es die Idee komplexer Multiplayerkampagnen, von Anleihen bei Sid Meier's Pirates und von einer schwimmenden Stadt.

Mal konnten die Spieler ihr Schiff verlassen und Landgänge unternehmen, mal nicht - was technisch einen großen Unterschied macht und früh geklärt sein sollte. Überhaupt war und ist wohl unklar, ob die Spieler eine Person auf einem Schiff spielen oder quasi das Schiff selbst die Hauptfigur darstellt.

Bei diesen vielen unterschiedlichen Vorstellungen seien viele der beteiligten Entwickler abgesprungen - nicht nur in Singapur, sondern auch bei den vielen anderen Standorten von Ubisoft, die an Skull & Bones mitgearbeitet hatten.

Skull & Bones soll in irgendeiner Form von Game-as-a-Service erscheinen, einen Solomodus sollte es ausdrücklich nie geben - immerhin hier war Ubisoft immer sehr eindeutig. Nach Angaben des Publishers soll das Spiel 2022 oder 2023 auf den Markt kommen. Kotaku schreibt, dass eine Einstellung des Projekts wegen vertraglicher Verpflichtungen gegenüber Singapur nicht möglich sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple
Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays

Zahlreiche Besitzer von Macbooks mit M1-Chip berichten über plötzlich gesprungene Displays - Apple geht von Fremdverschulden aus.

Apple: Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays
Artikel
  1. Gesetz tritt in Kraft: Die Uploadfilter sind da
    Gesetz tritt in Kraft
    Die Uploadfilter sind da

    Ab sofort haften große Plattformen für die Uploads ihrer Nutzer. Zu mehr Lizenzvereinbarungen hat das bei der Gema noch nicht geführt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Mercedes-Benz: Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos
    Mercedes-Benz
    Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos

    Mehr Elektroautos bei Daimler bedeuten nach Ansicht der Chefetage weniger Arbeitsplätze. Grund sei der einfachere Einbau eines Elektromotors.

  3. VW, BMW, Daimler: Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller
    VW, BMW, Daimler
    Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller

    Das Elektroauto gewinnt an Fahrt bei den deutschen Herstellern und Autokäufern. Bei Angebot und Nachfrage dominiert China.

Kakiss 22. Jul 2021 / Themenstart

Etwaige Technologien die dabei entwickelt werden sind ja auch nicht verloren. Kann man...

rawcode 22. Jul 2021 / Themenstart

Na also, das WÄR dann ja auch ein toller Spielinhalt. Wenn ich mir jetzt Pirates...

Fakula 22. Jul 2021 / Themenstart

Naja,, hier gibts ja nicht nur ne ankündigung, sondern da stehen "wir machen das...

amsel978 22. Jul 2021 / Themenstart

nur eins ist kkar, es soll ein game as a service werden. An der Stelle ist mein Interesse...

Valknutr 22. Jul 2021 / Themenstart

Ubi scheint zukünftig nur noch sowas releasen zu wollen

Kommentieren



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Acer XB323UGP (WQHD, 170Hz) 580,43€ • Acer XV340CKP (UWQHD, 144 Hz) 465,78€ • Razer BlackShark V2 + Base Station V2 Chroma 94,98€ • Mega-Marken-Sparen bei MM • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • Fallout 4 GOTY 9,99€ [Werbung]
    •  /