Ubiquiti Networks: Mit Android-Telefonen gegen Cisco

Der Netzwerkhersteller Ubiquiti Networks hat Pläne vorgestellt, die unter anderem Cisco stören werden. In Zukunft wird es günstige Unifi-VoIP-Telefone auf Android-Basis geben. Die ersten Muster mit 5- bis 7-Zoll-Displays werden bereits ausgeliefert.

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Ubiquitis VoIP-Telefone sollen noch im dritten Quartal 2014 ausgeliefert werden.
Ubiquitis VoIP-Telefone sollen noch im dritten Quartal 2014 ausgeliefert werden. (Bild: Ubiquiti Networks)

Ubiquiti Networks will jetzt in den Markt der Telefone mit Voice over IP (VoIP) einsteigen. Das Unternehmen wird ein System anbieten, das laut Hersteller in den Bereich von vierstelligen Nutzerzahlen skalieren kann. Es wird zunächst drei Telefon-Modelle geben: UVP, UVP Pro und UVP Executive. Nur das Executive-Modell hat einen 7-Zoll-Touchscreen (unbekannte Auflösung) und bietet Stereo. Die anderen beiden arbeiten mit einem kleineren 5-Zoll-Display (640 x 960 Pixel). Über den Bildschirm wird nicht nur die Telefon-Funktion gesteuert. Wer will, kann darüber zum Beispiel auch Surfen oder Mails abrufen. Bluetooth 4.0, eine Kamera und WLAN fehlen dem kleinsten Modell. Die anderen beiden sind damit ausgestattet.

  • Das Executive-Modell... (Bild: Ubiquiti Networks)
  • ... hat einen 7-Zoll-Touchscreen. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Die Modelle UVP und UVP Pro haben hingegen nur einen 5-Zoll-Touchscreen. (Bild: Ubiquiti Networks)
Das Executive-Modell... (Bild: Ubiquiti Networks)
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Weitere Details nennt das PDF-Datenblatt. Für die Außenanbindung bieten die WLAN-Modelle Dual-Band-Unterstützung mit 802.11b/g/n (2,4 GHz) und 802.a/n (5 GHz). Zudem gibt es zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Über einen von ihnen werden die VoIP-Telefone mit Energie versorgt. Der andere ist der Bridge-Port. Dazu braucht es beispielsweise einen 802.3af-Switch als Power Sourcing Equipment. Allerdings reicht 802.3af anscheinend nur für das kleinste Modell. Die beiden größeren Modelle unterstützen 802.3at. Für ein VoIP-Telefon wäre das ein sehr hoher Bereich der Leistungsaufnahme. Als weitere Anschlüsse gibt es Micro-USB und einen Headset-Anschluss.

Android Kitkat gehört zur Ausstattung

Die Telefone haben 4 GByte internen Speicher, auf dem Android 4.4.2 alias Kitkat installiert ist. Zudem haben die Geräte 1 GByte Arbeitsspeicher. Anwendungen kann der Nutzer selbst über den Google Play Store installieren. Als Prozessor kommt in allen Modellen ein nicht näher genannter Dual-Core-Prozessor mit Cortex-A9-Kernen und einer Taktfrequenz von 1,2 GHz zum Einsatz.

Für die zentrale Steuerung der Telefone und die PBX-Integration gibt es einen Unifi-Controller. Wer die WLAN-Hardware des Herstellers einsetzt, wird diese schon kennen. Der WLAN-Controller wird ebenfalls Unifi genannt.

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Ubiquiti nennt nur den Einstiegspreis. Ab rund 150 US-Dollar sollen die VoIP-Telefone zu haben sein. Typischerweise beinhaltet der Preis keine Steuern oder Abgaben. Lizenzgebühren oder Geld für Software will das Unternehmen nicht einnehmen. Das gilt auch für den Controller. Noch im Lauf des dritten Quartals will Ubiquiti Networks mit der Auslieferung beginnen.

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jrome 21. Aug 2014

Wie sieht das mit der Datensicherheit aus? Von Verschlüsselung kann ich diesem Text...

derKlaus 03. Aug 2014

SIP kann das Ding laut Datenblatt ja schon, Dennoch wirst Du ein PBX wie Asterisk...

derKlaus 02. Aug 2014

Nur ohne Mulitpoint-Bridge oder ähnliches wirst Du mit Video keinen großen Spaß haben...

Anonymer Nutzer 02. Aug 2014

Da rührt sich ja anscheinend nicht mehr viel. Seit dem DE900 IP PRO hat sich ja wohl...



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