Zahlreiche Firmware-Updates

Ubiquiti hat allerdings auf seiner Enterprise-Plattform Unifi Erfahrung, auch wenn die Einführung von Controller-Roaming im Vergleich zur etablierten WLAN-Konkurrenz sehr spät und nicht ohne Probleme kam. Die Funktionen dürften vielen reichen. Das heißt allerdings auch, dass Ubiquiti nur mit 1.300 MBit/s werben kann, während die Konkurrenz im Handel mit aberwitzigen und unrealistischen Werten jenseits der 5.000 MBit/s wirbt. Es fällt durchaus auf, dass Ubiquiti bei seiner Strategie die Geschwindigkeit nicht hervorhebt.

Amplifi ist eine Plattform

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Neben dem Router und den Mesh-Verstärkern werden in den nächsten drei Monaten weitere Produkte unter dem Namen Amplifi auf den Markt kommen. Entsprechende Teaser gibt es auf der Homepage bereits. Im Endeffekt werden weitere Geräte gestapelt. Das erinnert ein wenig an den WRT-Neustart von Linksys vor ein paar Jahren. Auch hier wurden Geräte in ähnlicher Bauform gestapelt. Was die Zukunft genau bringt, sagte uns Ubiquiti nicht. Es soll aber, wie bereits bekannt war, um das Smart Home gehen. Denkbar wäre so eine Nachrüstung von Funkprotokollen samt einer Kontrollstation.

  • Die App gibt es vorerst nur für iOS und Android. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Die Konfiguration ist schön aufgeräumt. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Trotzdem gibt es ein paar Statistiken ... (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • ... zu den verbundenen Clients.(Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Gastnetzwerk (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Einstellungen zum Frequenzverhalten. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Hier ein Bild des Live-Systems: Man kann die Antennenkonfiguration erkennen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Box ist durchaus auffällig. Die wenigsten dürften allerdings das Gerät als Router erkennen. Das Display kann auch einfach nur die Uhrzeit anzeigen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist mattiert. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die wichtigsten Anschlüsse sind vorhanden. Die Stromversorgung geschieht per USB. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Bootbildschirm (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Durchsätze, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... IP-Konfiguration und Anzahl verbundener Clients (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Geschwindigkeitstest wird von der App gestartet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antennen der Mesh-Einheiten werden einfach ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... per Magnet an die Steckdosen-Einheit gesteckt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Magnet ist recht kräftig, ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die Antenne lässt sich dennoch einfach bewegen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Mesh-Einheit in der Steckdose  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zumindest die US-Variante kann nur eingeschränkt verwendet werden. Die untere Steckdose bietet sich nicht an, da der Stecker nicht gedreht werden kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir konnten uns die WebUI nicht anschauen. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • Sie bietet laut Ubiquiti kaum Einstellungen ... (Screenshot: Ubiquiti Networks)
  • ... und wird nach der Ersteinrichtung deaktiviert. (Screenshot: Ubiquiti Networks)
... zu den verbundenen Clients.(Screenshot: Ubiquiti Networks)

Amplifi soll zudem länger unterstützt werden. Details gibt es zwar nicht, aber Ubiquiti möchte noch zahlreiche Firmware-Updates bieten. Eines dieser Updates wird vermutlich den USB-Anschluss aktivieren, der derzeit nur Strom liefert.

Ubiquiti hat Probleme, in den Handel zu kommen

Ubiquiti Networks ist traditionell ein Unternehmen, das Unternehmensbedürfnisse abdeckt. Mit Amplifi als Plattform wagt sich der Hersteller ins Endkundengeschäft. Der Router ist dabei nur das erste Produkt. Es sollen vor allem Anwender angesprochen werden, die bereit sind, für einen Router mehr als 50 US-Dollar zu zahlen. Bei Preisen ab 200 US-Dollar - ohne Steuern wohlgemerkt - sieht Ubiquiti seine Hardware eher in Konkurrenz zu den Netgear-Nighthawks. Zielgruppe sind Nutzer, die auf Design achten und kein Antennenmonster im Wohnzimmer stehen haben wollen.

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Der Router ist derzeit in Nordamerika nur über die Webseite des Unternehmens erhältlich. In Läden wie Fry's Electronics oder Best Buy soll der Router erst in den kommenden Monaten zu kaufen sein. Das Gleiche gilt für den europäischen Markt. Hierzulande führen die Ubiquiti-Hardware oft nur sehr spezialisierte Händler. In Europa ist der Hersteller erst dabei, die entsprechende Handelslogistik aufzubauen. Auf Nachfrage wollte Ubiquiti nicht sagen, wann die Hardware hierzulande in den Verkauf kommt. Das Unternehmen arbeite daran.

Ein Import ist nicht einfach. Nicht nur, dass die Verstärker nicht den richtigen Stecker haben, auch von der Netzregulierung her dürften die Geräte hierzulande vermutlich nicht eingesetzt werden, da in den USA teils andere WLAN-Kanäle verwendet werden als in Europa.

Preislich dürften sich die Geräte unserer Einschätzung nach oberhalb von 200 Euro bewegen. Hierzulande kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu und gegebenenfalls andere Abgaben. Zudem haben Verbraucher hier mehr Rechte, die miteinkalkuliert werden müssen. In den USA werden die Geräte mit einer Garantie von einem Jahr verkauft. Das dürfte auch in Deutschland gelten, allerdings kommt hier noch die Gewährleistung dazu.

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mr_drlove 05. Jan 2017

Ich habe bereits Ubiquiti im Einsatz und bin nicht so zufrieden. Die Produkte sind gut...

Snooozel 01. Sep 2016

Jo, auf Japan gestellt schmeissen die Outdoor+ auch 34dbm (oder waren es 36?) raus. Aber...

Chwarg 01. Sep 2016

Bei den Unifi Geräten kann man die LEDs abschalten - daher kann ich mir gut vorstellen...

grslbr 01. Sep 2016

Ja, das ist bisschen scheisse. GPL Anfragen werden einfach nicht beantwortet :(



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