Ubiquiti Amplifi: Heimrouter mit Bluetooth-Smart-Zwang

Ubiquiti Networks entwickelt sich zum Vollsortiment-Netzwerkanbieter. Neuerdings bietet das Unternehmen auch einen Heimrouter an. Der fällt vor allem dadurch auf, dass er auf eine Webkonfiguration verzichtet. Bluetooth Smart ist Pflicht.

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Ein WLAN-Router für Heimanwender gehört in wenigen Monaten zum Angebot von Ubiquiti Networks.
Ein WLAN-Router für Heimanwender gehört in wenigen Monaten zum Angebot von Ubiquiti Networks. (Bild: Ubiquiti Networks)

Ubiquitis erster Heimrouter unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz. Statt eines auffallenden Antennendesigns verbaut der Netzwerkspezialist lieber ein Display mit Touch-Bedienung im Gehäuse des Amplifi genannten Geräts (PDF-Datenblatt) und bedient damit auch eine technisch interessierte Zielgruppe. Touchscreens sind in Routern selten; Mikrotik bietet solche Geräte etwa an. Zudem wird Amplifi von Ubiquiti nur als System abgegeben. Neben dem Router werden zwei sogenannte Super Extender als Repeater mitgeliefert.

  • Vor- und Rückansicht von Amplifi (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Der Router hat keine auffällige Antennenkonstruktion, bietet aber 3x3-WLAN. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Ohne App geht es nicht. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Zum Router gehören auch immer zwei Repeater. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Die Antennen sind abnehmbar. Es ist allerdings kein Standardanschluss. (Bild: Ubiquiti Networks)
  • Das Display kann mit den Fingern bedient werden. Welche Möglichkeiten am Router direkt bestehen, ist noch unbekannt. (Bild: Ubiquiti Networks)
Vor- und Rückansicht von Amplifi (Bild: Ubiquiti Networks)
Inhalt:
  1. Ubiquiti Amplifi: Heimrouter mit Bluetooth-Smart-Zwang
  2. Router hat zunächst nur wenige Funktionen

Amplifi arbeitet entsprechend dem IEEE-Standard 802.11ac als Dual-Band-System. Die maximale Bruttodatenrate über alle Funkeinheiten gemessen liegt bei 2,35 GBit/s. Ein Modell soll sogar 5,25 GBit/s erreichen. Wie diese kumulierten Werte allerdings zustande kommen, ist unklar. Laut Hersteller funkt die n-Einheit mit maximal 300 MBit/s. Die ac-Einheit schafft 1,3 GBit/s.

Mehr Reichweite mit den beigelegten Extendern

Mit den beiden Extendern wird die Reichweite verbessert. Sie werden einfach in eine Steckdose gesteckt, die dem Typ-B (110 Volt) entsprechen muss. Ob das interne Netzteil auch andere Spannungen zulässt, ist unbekannt. Eine LED-Anzeige auf den Extendern lässt darauf schließen, wie gut die Verbindung zum Router ist. Die magnetisch angesteckte Antenne kann unabhängig vom Stecker bewegt werden. Wer will, kann nach der automatisierten Kopplung manuell auf das 2,4-GHz-Band schalten. Dieses hat vor allem Reichweitenvorteile, geht aber auf Kosten der Geschwindigkeit.

Auf der Rückseite des Geräts befinden sich vier reguläre GbE-Ports und ein WAN-Port. Außerdem gibt es einen USB-Anschluss und einen Micro-USB-Anschluss. Letzterer kümmert sich um die Stromversorgung des Geräts. Ubiquiti warnt aber davor, andere Netzteile als das mitgelieferte zu verwenden. Darüber nimmt der WLAN-Router maximal 11 Watt an elektrischer Leistung auf. Der andere USB-Anschluss ist derzeit noch funktionslos.

Android oder iOS ist Pflicht

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Bedient und konfiguriert wird der Router über eine Android- oder iOS-App. Über diese ist auch ein Geschwindigkeitstest der Leitung möglich. Ein Webinterface gibt es nicht. Ubiquiti spart sich so eventuelle Inkompatibilitäten durch die Webbrowser. Interessanterweise verbindet sich die App per Bluetooth Low Energy (alias Bluetooth Smart) mit dem Gerät. Ein Zugang zur Konfiguration von außen per WAN oder innen per (W)LAN sollte damit ausgeschlossen sein. Wer allerdings kein modernes Smartphone besitzt, der kann den Router nicht konfigurieren. Reguläres Bluetooth alias Bluetooth Classic reicht nicht aus.

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Router hat zunächst nur wenige Funktionen 
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Schnarchnase 11. Mai 2016

Vorsicht! Das funktioniert nur, wenn der hier vorgestellte Heimrouter auch ein Unifi...

Schnarchnase 11. Mai 2016

Warum würdest du es mit schlechter Technik kaufen? Die Geräte die Ubiquity bisher so auf...

Eheran 10. Mai 2016

Ja, völlig unverständlich. Auch wozu das Ding extra ein Display hat?


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