Abo
  • Services:

Autoingenieure sind noch skeptisch

Auf der VDI-Tagung ELIV im vergangenen Oktober in Bonn gab auf die Frage, wann autonome Autos (Stufe 5) serienreif sein werden, die Mehrheit der versammelten Autoingenieure das Jahr 2030 als Antwort. An zweiter Stelle wurde 2035 genannt. Offenbar sind die Entwickler selbst viel skeptischer, was den Entwicklungsstand der Technik betrifft. Das ist durchaus angebracht, denn ein Auto ist nun einmal keine Software, die als Betaversion ausgeliefert wird und gelegentlich einmal abstürzen kann.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Eine weniger überstürzte Einführung der neuen Technik würde es zudem ermöglichen, ausführlicher über deren gesellschaftliche Folgen zu diskutieren. Schließlich geht es gerade Firmen wie Uber oder Speditionen nicht darum, mit Hilfe autonomer Taxis oder Lkw die menschlichen Fahrer zu entlasten, sondern zu ersetzen. Während die Firmen Profite mit der neuen Technik machen, muss die Allgemeinheit das Problem lösen, Tausenden von Menschen einen neuen Job zu verschaffen. Sonst werden Taxi- und Lkw-Fahrer zu den Webern des 21. Jahrhunderts.

Autonome Autos sollten autonom sein

Kritiker wie die FAZ sehen in der Einführung selbstfahrender Autos sogar "die Verwandlung des aktiven, seiner Verantwortung bewussten, aktiv handelnden Bürgers in einen dösenden Beifahrer zentral gesteuerter, in ihrem Handeln letztlich kaum noch kontrollierbarer Systeme". Das wird hoffentlich Unsinn bleiben, solange die autonomen Autos tatsächlich autonom fahren können und nicht aufgrund ihrer eigenen technischen Unzulänglichkeiten von einer vernetzten externen Steuerungsinstanz und Kommunikation abhängig werden.

Nicht ausgeschlossen, dass eine unheilige Allianz aus Politik, Autoindustrie und Telekommunikationsfirmen eine solches Konzept dem Verkehr überstülpen will. Angesichts des Unfalls in Arizona ist es an der Zeit, nicht nur über die Fragen der Sicherheit des autonomen Fahrens zu debattieren.

 Autoexperten geben Uber die Schuld
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

melaw 13. Apr 2018 / Themenstart

Schaut man das Video ohne den Hintergrund zu kennen sieht man eine typische...

melaw 13. Apr 2018 / Themenstart

Nicht erstaunlich, wenn man Autofahren in den USA gewohnt ist. Vom unsäglichen 4-way-stop...

sampleman 11. Apr 2018 / Themenstart

Ich glaube, dieser Eindruck trügt. Lange hat Google behauptet, seine Autos seien nie in...

VigarLunaris 09. Apr 2018 / Themenstart

So ist das eben wenn man zu früh, zu schnell, zu billig, zu viel will :) Sollten die...

GangnamStyle 06. Apr 2018 / Themenstart

wird auch mit autonomen Fahrzeugen nicht geben. Wie soll z.B. ein autonomes Fahrzeug...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

    •  /