Uber-Unfall: Arizonas Gouverneur legt Ubers selbstfahrende Autos still
Uber darf nicht mehr autonom in Arizona fahren: Doug Ducey, Gouverneur des US-Bundesstaates, hat dem Fahrdienst die Genehmigung dafür entzogen. Anlass war der Unfall eines Uber-Fahrzeugs am 18. März, bei dem eine Fußgängerin ums Leben kam.
Ducey informierte Uber-Chef Dara Khosrowshahi darüber in einem Brief, den die Tageszeitung The Arizona Republic veröffentlichte(öffnet im neuen Fenster) . Die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sei bei den Tests von autonomen Fahrzeugen der Schwerpunkt, schreibt Ducey. "Und ich erwarte, dass die öffentliche Sicherheit erste Priorität hat für alle, die diese Technik im Bundesstaat Arizona einsetzen. Der Vorfall vom 18. März ist unbestreitbar ein Verstoß gegen diese Erwartung."
Gouverneur Ducey förderte Tests zum autonomen Fahren
Ducey selbst hatte Uber und andere Unternehmen eingeladen, in Arizona die selbstfahrenden Autos zu testen. Anfang März genehmigte er auch Tests mit Fahrzeugen, bei denen kein Fahrer als Sicherheitspersonal an Bord ist.

Am 18. März hatte eines der Uber-Fahrzeuge der Marke Volvo eine Fußgängerin, die bei Dunkelheit eine Straße überquerte, angefahren und tödlich verletzt . Die Aufsichtsperson, die zur Sicherheit im Auto mitfuhr, war einem von der Polizei veröffentlichten Video zufolge in dem Moment abgelenkt . Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht geklärt .
Uber hat seit dem Unfall von sich aus sämtliche Testfahrten mit den autonom fahrenden Autos eingestellt, in Arizona ebenso wie in Pittsburgh , San Francisco und Toronto. Außerdem hat das Unternehmen zugesagt, der örtlichen Polizei sowie den Bundesbehörden National Transportation Safety Board und National Highway Traffic Safety Administration bei der Ermittlung der Unfallursache zu helfen. Laut einem internen Bericht von Uber haben die Fahrzeuge Probleme in bestimmten Verkehrssituationen , etwa auf Baustellen. Ubers Sicherheitspersonal muss demnach deutlich häufiger eingreifen als das der Konkurrenz, etwa Waymo.
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