Abo
  • Services:

Uber: Selbstfahrende Taxis starten bald in San Francisco

Genervt vom Geschwätz der Taxifahrer? In San Francisco können Fahrgäste bald - fast - ohne auskommen: Uber will dort demnächst selbstfahrende Taxis einsetzen. Ganz für sich haben die Passagiere das Auto vorerst aber noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomes Volvo-SUV: monatelang die Straßen kartiert
Autonomes Volvo-SUV: monatelang die Straßen kartiert (Bild: Uber)

Kraftdroschke ohne Chauffeur: Fahrgäste sollen bald Taxis rufen können, die nicht von einem Fahrer gesteuert werden. Uber wolle seinen Dienst mit autonomen Taxis in San Francisco starten, berichtet das US-Online-Nachrichtenangebot Cnet.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG, Solingen

In der kalifornischen Metropole sollen autonom fahrende Volvo-XC890-SUVs sowie Ford Fusion eingesetzt werden. Die Autos stünden bereit, der Dienst werde sehr bald starten, sagte ein Informant mit Insiderwissen Cnet.

Die Autos haben Sensoren auf dem Dach

Erkennbar sind die Fahrzeuge an dem Aufbau auf dem Dach. Darin befinden sich Sensoren, die für das autonome Fahren benötigt werden. Dazu gehören unter anderem Kameras und ein Lidar.

Zur Vorbereitung hat Uber seine autonomen Autos durch San Francisco fahren lassen, damit sie die Stadt genau kartieren und lernen, Hindernisse zu umfahren. Bei diesen Fahrten, die mehrere Monate in Anspruch nahmen, war jeweils ein Mensch an Bord, der im Notfall hätte eingreifen können.

Ein Auto bog falsch ab

Uber testet die autonomen Taxis bereits: In Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania sind seit September einige der Fahrzeuge unterwegs. Allerdings ist ein menschlicher Fahrer immer noch dabei. Er kann in gefährlichen Situationen die Kontrolle übernehmen, etwa wenn das Auto in falscher Richtung in eine Einbahnstraße einbiegen will.

Ein Fahrgast kann aber nicht gezielt eines der autonomen Autos rufen. Ob er davon oder von einem herkömmlichen Auto abgeholt wird, ist Zufall. Bis Ende des Jahres sollen 100 dieser Autos in Pittsburgh im Einsatz sein. Die Flotte, die Uber in San Francisco einsetzen will, soll ähnlich groß sein.

Bei den Akteuren des autonomen Fahrens ist inzwischen ein weiteres Unternehmen hinzugekommen: Der Hardwarehersteller Nvidia hat in der vergangenen Woche die Genehmigung von der kalifornischen Verkehrsbehörde erhalten, um ein autonomes Auto auf der Straße einzusetzen. Nvidia hat das Hardwaremodul Drive PX 2 für autonome Autos entwickelt. Vorgestellt wurde es auf der CES Anfang dieses Jahres.



Anzeige
Top-Angebote

Marcus1964 16. Dez 2016

Naja, da muß man "tun" aber schon sehr großzügig auslegen, damit Deine Aussage bestand...

amagol 15. Dez 2016

Zumindest bei mir waere das erst der Fall wenn autonome Taxis mehr Unfaelle bauen als...

Martin Senkel 15. Dez 2016

Na super, da sitzt also jetzt ein Fahrer drin, der nichtmal was zu tun hat. Die Chance...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /