Abo
  • Services:

Uber Michelangelo: Die Maschine, die im Hintergrund lernt

In einem Blogpost stellt Uber Michelangelo vor. Das ist ein Machine-Learning-System, das für viele Unternehmensprojekte eingesetzt wird. Die Basis sind zahlreiche Open-Source-Programme und eigene Softwareentwicklungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ubers Michelangelo ist die ML-Software hinter der Dienstleistung.
Ubers Michelangelo ist die ML-Software hinter der Dienstleistung. (Bild: Montage: Golem.de/CC-BY 3.0)

Das System hinter dem Fahrdienst: Das amerikanische Unternehmen Uber hat seine eigene Machine-Learning-Plattform Michelangelo vorgestellt, die seit ihrer Integration im Jahr 2015 viele Funktionen übernimmt. Das System wird beispielsweise in der App Ubereats eingesetzt, um Lieferzeiten für Essen zu berechnen.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Schaeffler Monitoring Services GmbH, Herzogenrath/Aachen

Zu diesem Zweck werden Werte wie der Umfang der Bestellung, die Auslastung des Restaurants und die generelle Zuverlässigkeit des Dienstleisters anhand von Kundenbewertungen abgeglichen. Bereits dieser Prozess der Essenslieferung involviert mehrere Faktoren. Daher ist die Berechnung der geschätzten Lieferzeit den Angaben zufolge keine einfache Sache.

Michelangelo wurde aus einer Mischung von Open-Source-Systemen und eigens erstellten Algorithmen entwickelt. Zu den quelloffenen Komponenten zählen HDFS, Spark, Samza, Cassandra und Mllib. Die Software wurde speziell auf die Uber-Infrastruktur zugeschnitten. Sie hat Zugriff auf sämtliche gespeicherten Daten des Unternehmens und dessen Kunden.

Das Programm wurde entwickelt, um sechs Arbeitsschritte zu bewältigen. Uber nennt in fester Reihenfolge das Verwalten von Daten, das Trainieren von ML-Modellen, das Einschätzen dieser Modelle, dessen Einrichtung sowie das Durchführen und Aufzeichnen von Schätzungen.

Vom dezentralen Modell zur unternehmensweiten Software

Bis zum Start von Michelangelo waren laut Uber viele Datenanalysen dezentral in den einzelnen Unternehmensabteilungen umgesetzt worden. Teilweise entwickelten Mitarbeiter ihre eigenen Suchalgorithmen auf dem lokalen Desktopcomputer. Dementsprechend limitiert waren die Rechenressourcen und die Leistungsfähigkeit. Außerdem konnten Ergebnisse nicht zentral und unternehmsweit gespeichert werden.

  • Michelangelo arbeitet in mehreren Schritten. (Bild: Uber)
Michelangelo arbeitet in mehreren Schritten. (Bild: Uber)

Das rasante Wachstum von Uber forderte eine bessere Lösung, die in Michelangelo resultierte. Die Software standardisiert Arbeitsabläufe und Tools für alle Mitarbeiter des Unternehmens. Daten werden zentral gespeichert und sind von überall abrufbar. Das soll auch neue Projekte beschleunigen.

Dienste, die Uber anbietet, sind in Deutschland nicht in der gleichen Art wie in den USA verfügbar. Der Europäische Gerichtshof EuGH



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)
  2. 99,00€
  3. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...

Proctrap 07. Sep 2017

Machinelearning - Bingo


Folgen Sie uns
       


Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13

Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hofft darauf, dass das Europaparlament am 26. März 2019 den umstrittenen Artikel 13 noch ablehnt.

Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13 Video aufrufen
Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
Verschlüsselung
Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
  2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

    •  /