Abo
  • Services:

Uber: KI-System soll betrunkene Fahrgäste erkennen

Fahrige Bewegungen und ein torkelnder Gang sind gute Indikatoren für die Menge an Alkohol, die ein Mensch getrunken hat. Der Fahrdienst Uber hat ein auf KI basierendes System entwickelt, das aus dem Nutzungsverhalten der App auf den Alkoholisierungsgrad des Nutzers schließen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Hamburgs Weggehviertel St. Pauli: Wann, wo und wie wird die App genutzt?
Hamburgs Weggehviertel St. Pauli: Wann, wo und wie wird die App genutzt? (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Lallen, randalieren, übergeben: Betrunkene sind bestimmt nicht immer die angenehmsten Fahrgäste. Der US-Fahrdienst Uber hat ein System mit künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, das erkennen soll, ob ein Kunde, der eine Fahrt bestellt, zu viel Alkohol oder Drogen konsumiert hat.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Dienstsitz Leinfelden-Echterdingen, Einsatzort Mettingen
  2. Bezirk Oberbayern, Bruckmühl bei München

Das System wertet aus, wie der Nutzer die App bedient und erstellt daraus ein Profil. Die KI wertet aus, wie der Nutzer tippt, ob er viele Fehler macht, in welchem Winkel er sein Smartphone hält, wie schnell er geht oder wie lange er benötigt, um eine Fahrt zu bestellen.

Die KI vergleicht das aktuelle Verhalten mit dem gespeicherten Profil. Zudem zieht sie die Umstände in Betracht, unter denen die Dienste von Uber in Anspruch genommen werden sollen: Wochentag, Uhrzeit und Ort. Befindet sich der Nutzer etwa an einem Samstag mitten in der Nacht aus einem Ausgehviertel, ist die Chance, dass er betrunken ist, größer, als wenn er eine Fahrt zu Mittag in einem Geschäftsviertel bestellt.

Aus dem Nutzungsverhalten und den Umständen soll die KI ermitteln, ob der Fahrgast betrunken oder nüchtern ist. Angetrunkene Fahrgäste sind ein Problem für Uber. Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass sie den Fahrer belästigt oder sogar angegriffen haben. Das KI-System könnte beispielsweise dann einen erfahrenen Fahrer auswählen, der darauf geschult ist, mit solchen Fahrgästen umzugehen.

Uber hat 2016 einen Patentantrag auf diese Technik beim US-Patentamt (US Patent and Trademark Office, USPTO) eingereicht. Der Antrag ist jetzt veröffentlicht worden. Ob und wann Uber dieses System einsetzen wird, ist nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 5,75€
  2. 24,99€
  3. 25,99€
  4. 13,49€

leed 14. Jun 2018

Wenn ein Fahrgast sich aggressiv gegen einen Fahrer verhält, gehört der auf eine...

plutoniumsulfat 13. Jun 2018

Für viele von denen gilt das auch. Für den Rest lohnt sich kein ÖPNV.

Prinzeumel 13. Jun 2018

...die zusammenführung verschiedener sensordaten und ein wenig logisches schlussfolgern...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /