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Uber: Frau nach Unfall mit autonomem Auto gestorben

Eine Frau ist in der Stadt Tempe in Arizona von einem autonom fahrenden Uber-Auto tödlich verletzt worden. Uber hat daraufhin alle Versuche mit autonomen Fahrzeugen gestoppt. Die Unfallursache ist noch nicht eindeutig geklärt, womöglich trifft Uber keine Schuld.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Polizeifahrzeug (Symbolfoto)
US-Polizeifahrzeug (Symbolfoto) (Bild: Highway Patrol Images/CC-BY 2.0)

Ein selbstständig steuerndes Auto des Fahrdienstes Uber ist in der Stadt Tempe in Arizona in einen tödlichen Unfall verwickelt worden. Das Fahrzeug fuhr nach Angaben der New York Times eine Frau an, der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Es handelt sich vermutlich um den ersten toten Fußgänger durch ein autonom fahrendes Auto auf einer öffentlichen Straße.

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Das Uber-Fahrzeug war laut New York Times im autonomen Modus unterwegs und hatte einen Fahrer an Bord, der im Notfall eingreifen sollte. Die Frau soll angefahren worden sein, als sie ihr Fahrrad schiebend die Straße überquerte, wie ABC News berichtete. Sie starb im Krankenhaus. Der Unfall sei am 18. März 2018 gegen 22 Uhr geschehen, heißt es in dem Bericht.

Der Unfall wird höchstwahrscheinlich Fragen zu den Vorschriften für autonom fahrende Autos aufwerfen, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass der Unfall auch für einen menschlichen Fahrer unvermeidbar gewesen wäre. Auch ein autonomes Auto kann nichts machen, sollte ein Verkehrsteilnehmer unmittelbar in das Fahrzeug laufen oder fahren.

Einige US-Bundesstaaten erlauben es Unternehmen, autonome Autos auf öffentlichen Straßen zu testen - sogar ohne Menschen am Steuer. Das ist auch in Arizona möglich. Seit Ende 2017 nutzt die zum Google-Mutterkonzern Alphabet gehörige Firma Waymo diese Möglichkeit. Aufgrund der liberalen Voraussetzungen sind Unternehmen wie General Motors nach Arizona gekommen, um ihre autonomen Fahrzeuge zu testen.

Laut Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg stoppte Uber wegen des Unfalls die Tests für autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in den USA. "Unsere Herzen sind bei der Familie des Opfers", erklärte eine Unternehmenssprecherin auf Twitter. "Wir kooperieren mit den lokalen Behörden bei der Untersuchung dieses Vorfalls."

Unfälle mit Uber-Testfahrzeugen gab es schon früher

Schon am 25. März 2017 hatte ein autonom fahrendes Uber-Auto einen Unfall im US-Bundesstaat Arizona. Ein anderes Fahrzeug nahm dem Auto mutmaßlich die Vorfahrt und rammte es. Dabei kippte der Uber-Wagen auf die Seite. Verletzte gab es nicht, an Bord des Uber-Autos waren zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste.

Tesla-Fahrer starb bei Einsatz des Autopilots

Im Jahr 2016 starb ein Mann, der seinen Tesla mit Autopilot betrieb. Dieser erkannte einen abbiegenden Sattelschlepper ebenso wie der Fahrer nicht. Der Autofahrer starb, weitere Personen kamen damals nicht zu Schaden.

Unterdessen plant Uber bereits, Fußgänger besser auf autonome Autos aufmerksam zu machen. Dazu wurde in den USA ein Patentantrag eingereicht. Darin werden Tonhinweise sowie Leuchtstreifen am Fahrzeug und am Boden erwähnt. Letztere sollen von Projektoren am Fahrzeug erzeugt werden.

Nachtrag vom 20. März 2018, 9:20 Uhr

Polizeichefin Sylvia Moir bestätigte dem San Francisco Chronicle nach dem Betrachten der vom Fahrzeug gemachten Videos, "dass es schwierig gewesen wäre, diese Kollision in jeder Art von Modus (autonom oder menschlich gesteuert) zu vermeiden, basierend darauf, wie sie aus dem Schatten direkt in die Fahrbahn lief". Die Polizei hat die Videos nicht veröffentlicht. Das Fahrzeug war mit 61 km/h unterwegs. Die örtliche Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 56 km/h. Das Auto machte keine Bremsversuche, so die vorläufigen Ermittlungen der Polizei. Die Polizeichefin geht vorläufig davon aus, dass Uber vermutlich keine Schuld an dem Unfall hat.



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plutoniumsulfat 24. Mär 2018

Warum sollte man dann in den Gegenverkehr fahren, wenn man den eh nur streift? Dann...

Clown 23. Mär 2018

Es wäre ja auch sinnlos ausschließlich an den verhältnismäßig wenigen...

Clown 22. Mär 2018

Ich hab mir das von der Polizei freigegebene Video zum Unfallhergang angeschaut und bin...

gadthrawn 22. Mär 2018

Für Radar gerade im Strassenverkehr gibt es unglaublich viele "Schatten" und...

gadthrawn 22. Mär 2018

Gar nicht. Ich sollte Ironietags verwenden. Das "trat plötzlich aus dem Schatten" kommt...


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