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UBBF2016: Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

Die Integration des Netzwerks von E-Plus stellt die Telefónica vor hohe Anforderungen. Das hat ein Manager heute in Frankfurt verraten. Vieles im Netzwerk soll einfacher werden.

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Javier Gavilán, Director Technology und Planning der Telefónica
Javier Gavilán, Director Technology und Planning der Telefónica (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Javier Gavilán, Director Technology und Planning der Telefónica, hat große Änderungen im Netzwerk des spanischen Konzerns angekündigt. "Wir überlegen, das 2G-Netzwerk in mehreren Ländern abzuschalten", sagte Gavilán am 30. September 2016 auf dem Ultra Broadband Forum in Frankfurt am Main. Unter 2G werden GSM, GPRS und Edge zusammengefasst.

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"Auch ISDN wollen wir im Festnetz natürlich abschalten, auch wenn es nicht einfach ist", sagte Gavilán in seiner Rede.

"Die Integration vieler Unternehmen durch unsere Übernahmen ist eine große Aufgabe. Beispielsweise ist die Integration von E-Plus in Deutschland wirklich sehr komplex", erklärte Gavilán. Seit Anfang Oktober 2014 ist E-Plus eine hundertprozentige Tochter von Telefónica. Die Übernahme von E-Plus hatte ein Volumen von zwölf Milliarden Euro. Im Januar 2016 startete die Telefónica die bundesweite Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze. Seit Mitte 2016 wird die gemeinsame LTE-Nutzung ermöglicht. Die komplette Netzintegration soll erst nach einem Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen sein.

Klagen über Kosten von FTTH

"Video ist der Treiber für den Netzwerkausbau", sagte Gavilán. "Der Ausbau von Fiber To The Home ist nötig, aber eine große Herausforderung." Die finanzielle Belastung sei sehr hoch.

Die Telefónica strebt weniger Netzwerkebenen an. Die Peer Router für Mobilfunk und Festnetz sollen konsolidiert werden. Das Ziel sei zudem, für die Netzwerk-Architektur verschiedene Core-IPs in einem Layer zusammenzufassen und die Zahl der Hubs im Metro Layer zu reduzieren, erklärte Gavilán.

Bei SDN gab es bereits viele Versuche in Deutschland, einen SDN-Controller einzusetzen, um mehrere Mikrowellen-Controller im Netzwerk zu steuern. Bei Software Defined Networks (SDN) liegt die Steuerung des Netzwerks in einem zentralen Controller, der Instruktionen an Router, Switches, virtuelle Switches und Access Points verteilt. Diese Netzwerkvirtualisierung soll große Vorteile bieten, denn Netzwerke sollen sich damit ähnlich betreiben lassen wie virtuelle Server, so dass Applikationen mobiler im Netzwerk wandern können und die Auslastung der Netzwerke erhöht wird.



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pk_erchner 03. Okt 2016

Du verkennst aber, dass langsame Zellen viel größer sind noch steht nicht alle 2 Meter...

ugroeschel 01. Okt 2016

Fiber to the Home ist auch für Telefonica eine Herausforderung. Da kommt mir der...

mrgenie 01. Okt 2016

Aber wenn ich Monat fuer Monat dutzende Millionen fuer die Wartung der alten Netze...

christian_k 01. Okt 2016

Ich gehe davon aus, dass sie es früh genug ankündigen (müssen), so dass dann alle...

christian_k 01. Okt 2016

GSM hat prinzipielle Nachteile beim Stromverbrauch. Vor allem müssen die Endgeräte zu...


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