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Matternet Station mit M2 von oben: Der Drohnenlieferdienst soll von jedermann genutzt werden können.
Matternet Station mit M2 von oben: Der Drohnenlieferdienst soll von jedermann genutzt werden können. (Bild: Matternet)

UAV: Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

Matternet Station mit M2 von oben: Der Drohnenlieferdienst soll von jedermann genutzt werden können.
Matternet Station mit M2 von oben: Der Drohnenlieferdienst soll von jedermann genutzt werden können. (Bild: Matternet)

Schlechte Aussichten für Kuriere: Die Schweiz lässt ab Anfang kommenden Jahres Liefercopter zu, die Medikamente und andere medizinische Artikel in Städten transportieren. Das US-Unternehmen Matternet plant, diesen Lieferdienst mit Drohnen weiter auszubauen.

Eilige Medikamente, Blutkonserven oder medizinische Proben werden in der Schweiz ab kommendem Jahr per Luftfracht an Krankenhäuser und Labore ausgeliefert. Das kalifornische Unternehmen Matternet richtet einen Transportdienst mit Coptern ein. Diese werden auch in Städten unterwegs sein.

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Matternet setzt als Transportvehikel den Quadrocopter Matternet M2 ein. Der kann eine Nutzlast von zwei Kilogramm über eine Distanz von bis zu 20 Kilometern transportieren. Die Fluggeschwindigkeit beträgt dabei 70 Kilometer pro Stunde.

Matternet stellt Landeplätze auf

Zu dem System gehört zudem ein Landeplatz für die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV), die Matternet Station, die das Unternehmen gerade vorgestellt hat. Dort parkt ein UAV, wenn es nicht benötigt wird. Darüber wird es zudem beladen und mit frischen Akkus versorgt.

Soll eine M2 beispielsweise eine Blutprobe aus einem Krankenhaus in ein Labor bringen, wird die Probe zunächst in einen speziellen Versandcontainer gepackt. An der Seite der Matternet Station befindet sich eine Ladeklappe. Darin ist eine Kamera integriert, mit der der Transportbehälter gescannt wird. Daraufhin öffnet sich die Klappe und der Absender schiebt den Container hinein. Ein Roboterarm belädt damit den Copter, der dann zum Ziel fliegt.

Der Adressat authentifiziert sich mit einem QR-Code

Dort angekommen, landet der Copter auf der Matternet Station. Der Behälter mit den Proben wird entladen, außerdem erhält der Copter frische Akkus, damit er wieder einsatzbereit ist. Der Adressat der Probe hat auf sein Smartphone einen QR-Code erhalten, mit dem er sich an der Matternet Station authentifiziert. Dafür hält er das Smartphone vor die Kamera in der Ladeklappe, die sich daraufhin öffnet und die Sendung freigibt.

Matternet hat das System Anfang des Jahres zusammen mit der Schweizer Post in einigen Krankenhäusern in Lugano im Kanton Tessin getestet. Anfang 2018 sollen die Liefercopter dann regulär in der Schweiz im Einsatz sein.

Drohnen sind günstiger als Kuriere

Für die Krankenhäuser soll das solche Transporte, die derzeit von Kurieren übernommen werden, deutlich günstiger machen: Ein Drohnentransport werde zwischen fünf und zehn US-Dollar kosten, sagte Matternet-Chef Andreas Raptopoulos dem US-Onlinemagazin Ars Technica. Das sei deutlich weniger als das, was ein Kurier bekomme.

Doch Matternet will seine Copter nicht nur im Gesundheitswesen einsetzen: Das Unternehmen möchte damit auch andere Waren ausliefern. Eine Möglichkeit wäre, Lieferfahrzeuge als fahrende Drohnenstationen einzusetzen. Oder es werden Matternet Stationen im öffentlichen Raum installiert - vor Supermärkten, an Straßenecken oder auf Dächern.

Vorteil dieses Ansatzes gegenüber den Lieferdiensten von Onlinehändler Amazon, der Supermarktkette 7-Eleven oder der Schnellrestaurantkette Domino's Pizza: Die Lieferdrohnen sind nicht nur für die Anbieter da, die damit ihre Waren ausliefern. Auch Dritte, ob Bürger oder Unternehmen, können damit etwas verschicken.


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m9898 23. Sep 2017

Schon mal überhaupt in der Nähe eines fliegenden Multicopters gewesen? In 50-60 Metern...

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senf.dazu 23. Sep 2017

Da wär noch die Frage wie diese Stationen im Preisvergleich mit den DHL Paketkästen für...

Themenstart

logged_in 23. Sep 2017

Kannst Du mal erklären, wieso nicht?

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SJ 22. Sep 2017

Als nächstes werden die Drohnen dann zu Selbstschutz bewaffnet... und dann freut sich Skynet

Themenstart

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