12-Megapixel-Kameras und variable Frontkamera

So sehr HTC das Design seiner beiden neuen Smartphones verglichen mit den vorherigen One-Modellen und dem HTC 10 geändert hat: Bei der Hauptkamera setzt der Hersteller zumindest beim U Ultra weiter auf das 12-Megapixel-Modell mit großen Sensorpixeln, das auch beim HTC 10 zum Einsatz kommt. Die Kamera hat sowohl einen Laser-Autofokus als auch einen Phasenvergleichs-AF sowie einen optischen Bildstabilisator.

  • Das neue HTC U Ultra hat neben dem 5,7-Zoll-Display ein kleines Zusatzdisplay, auf dem unter anderem Kontakte und Benachrichtigungen dargestellt werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Statt Metall verwendet HTC für seine neuen Modelle Glas für das Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U Play ist mit seinem 5,2-Zoll-Display kleiner, hat eine schwächere Ausstattung und kein Zusatzdisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide neuen Smartphones arbeiten mit einer künstlichen Intelligenz, die den Nutzer unterstützen soll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So sollen beispielsweise die Benachrichtigungen auf dem Zusatzdisplay von der KI vorgefiltert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zusatzdisplay funktioniert auch im Standby-Zustand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zusatzdisplay bei eingeschaltetem Hauptbildschirm (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch Wischen können verschiedene Informationen durchgeblättert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U Play und das U Ultra (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Statt Metall verwendet HTC für seine neuen Modelle Glas für das Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Beim U Play kommt eine 16-Megapixel-Kamera mit normalgroßen Pixeln zum Einsatz - hier dürften Aufnahmen bei schlechterer Beleuchtung weniger gut ausgeleuchtet sein. Zudem müssen Nutzer auf einen Laser-Autofokus verzichten. Die Bildqualität beider Kameras macht im ersten Kurztest einen guten Eindruck, allerdings konnten wir die Bilder noch nicht genauer beurteilen.

Frontkamera mit zwei Modi

Die Frontkameras haben bei beiden Modellen 16 Megapixel und damit mit die höchste Auflösung, die es aktuell am Markt gibt. Die Kameras haben außerdem noch einen 4-Ultrapixel-Modus, mit dem die Lichtempfindlichkeit verbessert und Bildrauschen herausgerechnet wird. In unseren ersten Tests konnten wir diesbezüglich zwischen den einzelnen Modi keine großen Unterschiede feststellen, haben aber auch nicht in schummriger Umgebung fotografieren können.

Das U Ultra beherrscht LTE und WLAN nach 802.11ac, das U Play hingegen nur WLAN nach 802.11an. Beide Smartphones werden mit USB-Typ-C-Kabeln geladen; das Ultra-Modell unterstützt USB 3.0, das U Play nur USB 2.0. Beide Modelle sind schnelladefähig, das U Ultra unterstützt hierbei Quickcharge 3.0. Beide Smartphones haben keine klassische 3,5-mm-Klinkenbuchse. Ausgeliefert werden beide Smartphones mit Android 7 alias Nougat und HTCs modernisierter Sense-Oberfläche. Diese ist auch bei den beiden neuen Smartphones wie beim HTC 10 entschlackt, App-Doppelungen werden dadurch verhindert.

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HTC versucht, mit seinen beiden neuen Smartphones einen neuen Weg einzuschlagen - auch, weil das Unternehmen selber der Meinung ist, nicht mehr cool zu sein. Mit der neuen Glasoberfläche will der taiwanische Hersteller etwas Neues probieren, schlecht sieht das nicht aus.

Auch mit der Einbindung von künstlicher Intelligenz will sich HTC von der Konkurrenz abheben. Wie die Unterstützung im Alltag aussieht, konnten wir noch nicht überprüfen; HTC hat sich aber einiges vorgenommen, was sich als nützlich erweisen kann.

Der Preis dafür ist allerdings eine dauerhafte Bespitzelung, die nicht jedem Nutzer gefallen dürfte. Anders kann eine KI-Unterstützung in diesem Ausmaß allerdings nicht funktionieren, was Käufer wissen sollten.

Das U Ultra bewegt sich nicht nur von der Ausstattung her im Topbereich, sondern auch vom Preis: 750 Euro will HTC für das Smartphone haben, das für Mitte Februar 2017 geplant ist. Das U Play ist mit 450 Euro günstiger, hat dafür aber auch eine entsprechend abgespeckte Ausstattung und kein Zusatzdisplay. Das Modell soll Ende Februar 2017 erscheinen. Vom U Ultra soll es noch eine Sonderedition mit 128 GByte Speicher und Saphirglas geben.

Unser erster Eindruck von den neuen Geräten ist gut, das gilt für die technische Ausstattung, die Verarbeitung und das neue Gehäusedesign. Mit dem Kurswechsel beim Gehäusematerial, dem Zusatzdisplay und der KI-Einbindung könnte HTC sich wieder interessanter machen - auch wenn das dauerhafte Belauschen für manchen Interessenten ein hoher Preis sein dürfte.

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 KI regelt Smartphone-Funktionen - und lauscht
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ptepic 30. Jan 2017

YMMD MUAHAHAHA

elknipso 15. Jan 2017

Es regen sich wohl so wenig auf weil HTC schon länger im Bereich der Bedeutungslosigkeit...

staeff 12. Jan 2017

Die Klinkenbuchse befindet sich jetzt unter dem Batteriedeckel, direkt neben dem SD...

1nformatik 12. Jan 2017

Das sagt zumindest Apple (habe die Hey Siri Funktion auch aktiviert). Das bedeutet: Hey...

EstebanPeligrosso 12. Jan 2017

Hauptsache Alessio geht es gut...



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