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U.S. Navy: KI jagt Minen

Die U.S. Navy beschleunigt die Minenräumung im Persischen Golf mit künstlicher Intelligenz.
/ Michael Linden
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Seemine (Symbolbild) (Bild: KI-generiert mit OpenAI Image 2.0)
Seemine (Symbolbild) Bild: KI-generiert mit OpenAI Image 2.0

Die US Navy hat einen Vertrag über bis zu 99,7 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) mit dem KI-Unternehmen Domino Data Lab(öffnet im neuen Fenster) geschlossen, um die Erkennung von Unterwasserminen in der Straße von Hormus zu beschleunigen(öffnet im neuen Fenster). Was früher Monate dauerte, soll künftig in Tagen erledigt sein(öffnet im neuen Fenster).

Von Monaten auf Tage

Im Zentrum steht das Programm Project AMMO (Accelerated Machine Learning for Maritime Operations), das unbemannte Unterwasserfahrzeuge mit KI-gestützter Minenerkennung ausstattet. Das Kernversprechen von Domino: Das Neutrainieren der KI-Modelle, das früher bis zu sechs Monate dauerte, soll nun in wenigen Tagen möglich sein.

Vom Baltikum in den Persischen Golf

Domino Data Labs COO Thomas Robinson skizziert das Szenario: Drohnen, die auf russische Minen in der Ostsee trainiert wurden, könnten innerhalb einer Woche auf iranische Minen in der Straße von Hormus umgerüstet werden – statt wie bisher bis zu einem Jahr zu warten. Die Software integriert Daten aus Seitensichtsonar(öffnet im neuen Fenster) und visuellen Systemen und ermöglicht es der US-Marine, Modellschwächen in Echtzeit zu identifizieren und zu beheben.

Geopolitischer Druck erhöht den Einsatz

Durch die Straße von Hormus fließt ein erheblicher Teil der weltweiten Öllieferungen. Präsident Trump erklärte öffentlich, die U.S. Navy arbeite daran, iranische Minen aus der Meerenge zu räumen.


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