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Typ-C Schnittstelle: Thunderbolt bekommt 120 GBit/s und einen einfachen Namen

Im Gegensatz zu USB 4 Version 2.0 muss Thunderbolt deutlich mehr können. Die einheitlichen Anforderungen vereinfachen auch die Namensgebung.
/ Martin Böckmann
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Thunderbolt ist die schnellste externe Schnittstelle für Desktop-Computer. (Bild: Intel)
Thunderbolt ist die schnellste externe Schnittstelle für Desktop-Computer. Bild: Intel

Intel hat parallel zu der vom USB Implementer's Forum vorgestellen USB 4 Version 2.0 eine neue Thunderbolt-Version angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Während die technischen Daten auf den ersten Blick fast identisch sind, gibt es bei Thunderbolt viele verpflichtende Anforderungen, die bei USB optional sind.

Auf vier Kanälen kann Next Gen Thunderbolt, wie Intel den Standard bisher mangels eines festen Namens nennt, 80 GBit/s gleichzeitig in beide Richtungen übertragen. Dies ist auch eine feste Anforderung, während bei USB 4 Version 2.0 nur 20 GBit/s gefordert sind. Beide Standards können zudem für hochauflösende Bildschirme(öffnet im neuen Fenster) auch drei Kanäle in eine Richtung bündeln, um 120 GBit/s zu übertragen.

Bis zu einer Länge von einem Meter können bisherige Thunderbolt-4-Kabel weiterverwendet werden. Darüber hinaus sind neue Kabel erforderlich, um die Signalqualität für das PAM3-Encoding(öffnet im neuen Fenster) gewährleisten zu können. Dabei kann ein Signal drei verschiedene Werte abbilden: -1, 0 und 1. Entsprechend lassen sich pro Takt drei statt der bisherigen zwei Bits übertragen.

Thunderbolt ist eine PC-Schnittstelle, USB dagegen dem Namen nach flexibel

Intel sieht Thunderbolt als eine Schnittstelle zwischen Computern, Monitoren und externen Geräten(öffnet im neuen Fenster) mit hohen Anforderungen. Daher sind hohe Übertragungsraten und eine Validierung der einzelnen Geräte verpflichtend für eine Zertifizierung. Für kleine Geräte wie eine Maus oder selbst ein Smartphone lohnt sich der hohe Aufwand jedoch nicht, dafür ist USB sinnvoller.

Auf Nachfrage gab Intel zudem an, dass Kunden und Partner sich aufgrund der in der Regel vollständig erfüllten Anforderungen an die Leistungsfähigkeit auch an einen einheitlichen Namen gewöhnt hätten und dies weiterhin wünschten. Einen Namen nannte Intel zwar nicht, deutete aber an, dass es hier weniger Verwirrung geben dürfte als bei den vielfältigen USB-Versionen.


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