Abo
  • Services:
Anzeige
Typ-C-Buchse (oben) auf einem iPhone mit Lightning-Port
Typ-C-Buchse (oben) auf einem iPhone mit Lightning-Port (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert

Typ-C-Buchse (oben) auf einem iPhone mit Lightning-Port
Typ-C-Buchse (oben) auf einem iPhone mit Lightning-Port (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Auf dem IDF gibt es erstmals echte Produkte für USB Typ C und USB 3.1 zu sehen. Der neue Stecker ist nicht nur verdrehsicher, er rastet auch mit einem leichten Klick ein. Alle namhaften Verbindungshersteller entwickeln mit ihm, 2015 soll es erste Geräte geben.

Anzeige

Nachdem es ein halbes Jahr lang nur Renderbilder gegeben hat, haben wir den USB Typ C nun erstmals anfassen können - der neue Stecker und seine Buchse sollen langfristig alle anderen USB-Versionen ersetzen. Dafür ist Typ C mit Adaptern abwärtskompatibel, ein Smartphone mit Micro-USB-2.0 lässt sich also an einem Notebook mit Typ C nutzen. Haben alle Geräte Typ C, so gibt es erstmals bei USB auch im Rahmen des Standards Kabel mit dem gleichen Stecker an jedem Ende.

Die taiwanische Firma JPM, die für zahlreiche Unternehmen wie Seagate und WD USB-Kabel herstellt, zeigt im Messeteil des IDF Buchsen und Stecker dafür. Eingebaut in Geräte ist die Buchse noch nicht zu sehen, daher haben wir sie mit dem entsprechenden Kabel nur für sich ausprobiert. Beim Einschieben in die Buchse rastet der Stecker mit einem hör- wie spürbaren Klicken ein und sitzt danach schon bei den Prototypen ohne Wackeln.

Eine echte Verriegelung ist nicht vorgesehen, schon leichtes Ziehen gibt das Kabel wieder frei. Dennoch dürfte das Einrasten dafür sorgen, dass auch mechanisch abgenutzte Verbindungen noch sichereren Kontakt halten. Mit 10.000 Steckzyklen ist Typ C auf die längste Lebensdauer ausgelegt, die es bei USB-Ports je gab.

  • Die Typ-C-Buchse aufs iPhone gelegt zeigt große Ähnlichkeit. (Foto: Nico Ernst)
  • Der erste echte Typ-C-Stecker (Foto: Marc Sauter)
  • Typ-C-Buchse auf einem Notebook mit Typ-A-Port (Foto: Marc Sauter)
  • Zwei Sata-SSDs lassen sich per USB 3.1 ausreizen. (Foto: Marc Sauter)
  • Host-Controller für USB 3.1 von ASmedia (Foto: Marc Sauter)
  • Stecker für Micro-USB 2.0 (links) und Typ C im Vergleich (Foto: Nico Ernst)
  • Diese Unternehmen entwickeln für Typ C und 3.1 und stellen auf dem IDF aus. (Bild: USB-IF)
  • Der eine Stecker für alles (Bild: USB-IF)
  • 4K und Strom für USB 3.1 (Bild: USB-IF)
  • USB Typ A (links) und Typ C im Vergleich (Foto: Nico Ernst)
Diese Unternehmen entwickeln für Typ C und 3.1 und stellen auf dem IDF aus. (Bild: USB-IF)

Dass die Typ-C-Buchse nur einzeln zu sehen war, hatte aber auch einen Vorteil. Legt man sie auf ein iPhone, fällt sofort auf, was aufgrund der Maße und Renderings zu vermuten war: Apples Lightning und Typ C sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Durch die andere Abmessung der Kontaktflächen im Inneren der Buchsen passt aber ein Typ-C-Kabel nicht in eine Lightning-Buchse und umgekehrt.

  • Die Typ-C-Buchse aufs iPhone gelegt zeigt große Ähnlichkeit. (Foto: Nico Ernst)
  • Der erste echte Typ-C-Stecker (Foto: Marc Sauter)
  • Typ-C-Buchse auf einem Notebook mit Typ-A-Port (Foto: Marc Sauter)
  • Zwei Sata-SSDs lassen sich per USB 3.1 ausreizen. (Foto: Marc Sauter)
  • Host-Controller für USB 3.1 von ASmedia (Foto: Marc Sauter)
  • Stecker für Micro-USB 2.0 (links) und Typ C im Vergleich (Foto: Nico Ernst)
  • Diese Unternehmen entwickeln für Typ C und 3.1 und stellen auf dem IDF aus. (Bild: USB-IF)
  • Der eine Stecker für alles (Bild: USB-IF)
  • 4K und Strom für USB 3.1 (Bild: USB-IF)
  • USB Typ A (links) und Typ C im Vergleich (Foto: Nico Ernst)
Der erste echte Typ-C-Stecker (Foto: Marc Sauter)

Mit Typ C fällt auch der Startschuss für USB 3.1, das gegenüber 3.0 die Datenrate von 5 auf 10 Gigabit pro Sekunde verdoppelt. Typ C ist keine Voraussetzung für USB 3.1, das höhere Tempo ist auch mit den 3.0-Ports möglich; Geräte, Buchsen und Kabel müssen aber darauf ausgelegt sein. Wie stets bleibt auch USB 3.1 abwärtskompatibel, ein externes SSD-Raid kann auch an 3.0-PCs mit dann 5 GBit/s betrieben werden.

USB 3.1 kann zwei Sata-SSDs ausreizen 

eye home zur Startseite
crazypsycho 14. Sep 2014

11¤ finde ich schon teuer. Für USB-Kabel zahlt man gerade mal ein Zehntel davon. Und...

Zwangsangemeldet 13. Sep 2014

Sowas höre/lese ich immer wieder. Zum einen ist irgendwie klar, dass die Notebooks der...

Lemo 13. Sep 2014

Ich meinte nicht bezogen auf Vergleichswerte zu anderen "Problemen"... Es ging mir nur...

locke.d 12. Sep 2014

innovativ - nein, längst überfällig - ja

Neuro-Chef 12. Sep 2014

Ich habe nichts gegen USB3, aber viele Implementierungen sind leider Schrott. Mals...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. xplace GmbH, Göttingen
  2. spectrumK GmbH, Berlin
  3. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  4. Consors Finanz, München, Duisburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Re: Gibt es Solaris / Sparc Malware?

    SchmuseTigger | 19:00

  2. Re: Ja!! -> Abhaengigkeitshoelle

    zZz | 19:00

  3. Eher nicht

    cicero | 18:51

  4. Re: War wichtig ist aber in der PHP-Community...

    crash | 18:50

  5. Re: Linux

    elgooG | 18:49


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel