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Typ 007: Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

Leicas neue Mittelformatkamera S Typ 007 ist mit einem neuen Mittelformatsensor (39 Megapixel) ausgerüstet, der erstmals auch in 4K filmen kann. GPS und WLAN gehören ebenfalls zu den Funktionen der Kamera.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Leica S Typ 007
Leica S Typ 007 (Bild: Leica)

Das neue Topmodell in Leicas S-System ist der Typ 007. Der neu entwickelte CMOS-Sensor im Format 30x45 mm (ISO 100 bis 6400) und ein neuer Bildprozessor machen es möglich, nicht nur schneller hintereinander zu fotografieren, sondern auch in 4K zu filmen: ein Novum im Mittelformatbereich.

  • Leica S Typ 007 (BIld: Leica)
  • Leica S Typ 007 (BIld: Leica)
  • Leica S Typ 007 (BIld: Leica)
Leica S Typ 007 (BIld: Leica)
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Die neue Leica S kann mit einer Bildfrequenz von bis zu 3,5 Fotos pro Sekunde arbeiten und verfügt dazu über einen 2 GByte großen Pufferspeicher. Die Lebensdauer des neuen Schlitzverschlusses der Kamera wurde erhöht. Sie soll nun mindestens 150.000 Auslösungen erreichen.

Der Autofokus wurde ebenfalls überarbeitet, soll bewegte Motive schneller und genauer erfassen und bietet erstmalig eine prädiktive Scharfstellung.

GPS und WLAN

Die Leica S ist mit einem GPS-Modul ausgerüstet, das den Aufnahmestandort in den Datenteil des Bildes schreibt. Auch eine Zwei-Achsen-Wasserwaage ist eingebaut, damit man die Kamera genau ausrichten kann. Mit dem eingebauten WLAN-Modul lässt sich die Leica S mit einem Live-View-Modus vom Tablet und Smartphone aus kontrollieren und auch auslösen.

Beim 3 Zoll (7,62 cm) großen Display wurde die Auflösung auf 921.600 Bildpunkte erhöht. Es deckt den vollen sRGB-Farbraum ab und wird durch Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt.

Dateien angesichts von 39 Megapixeln angenehm kompakt

Das Display oben auf der Leica S ist nun transflektiv. So soll auch bei hellem Sonnenlicht die Ablesbarkeit gut sein. Die Leica S Typ 007 verfügt über zwei Speicherkarten-Slots sowohl für Compactflash- als auch für SD-Karten. Besonders großvolumig sind die Fotos nicht: Ein verlustfrei komprimiertes DNG (7500 x 5000 Pixel) ist ca. 42 MByte groß, ein JPEG etwa 16 MByte. Über USB 3.0 kann die Kamera an den Rechner angeschlossen werden.

Unkomprimiertes HDMI-Signal für externe Rekorder

In Full-HD sind Bildraten von 24, 25 und 30 Frames pro Sekunde möglich, bei 4k (4096x2160 Pixel) sind es 24 Frames pro Sekunde. Als Videoformat wird MOV (Motion JPEG) verwendet. Über HDMI kann auch ein unkomprimiertes Videosignal mit 4:2:2-Farbabtastung ausgegeben werden. Ein Stereomikro ist in der Kamera eingebaut, über einen Klinken-Anschluss lässt sich auch ein externes Mikro anschließen. Auch ein Kopfhörerausgang ist vorhanden.

Das Kameragehäuse misst 160 x 80 x 120 mm und wiegt mitsamt Akku 1260 Gramm. Gegen Staub und Spritzwasser ist es geschützt.

Die neue Leica S Typ 007 soll im Frühjahr 2015 erscheinen. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.



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Anonymer Nutzer 18. Sep 2014

Hast du denn Spot angesehen?

keböb 17. Sep 2014

Genau das meinte ich, danke.

Anonymer Nutzer 16. Sep 2014

Die LX100 ist doch selber noch garnicht veröffentlicht.^^ Die letzte D-Lux war die LX7...

SelfEsteem 16. Sep 2014

Gibt keinen Punkt. Wollte nur auf Kosten von berliner Kuenstlern einen bloeden Witz reissen.

hubie 16. Sep 2014

Beide machen es möglich. Der tollste Sensor nützt nichts ohne ein Objektiv, was...


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