Twitter-Übernahme: Musk muss Namen potenzieller Investoren verraten

Ein Gericht hat Elon Musk aufgefordert, Namen potenzieller Investoren für seine Twitter-Übernahme zu nennen - ein Zwischensieg für Twitter.

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Elon Musk wollte eigentlich Twitter kaufen - bis er es nicht mehr wollte.
Elon Musk wollte eigentlich Twitter kaufen - bis er es nicht mehr wollte. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Elon Musk wurde von einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware dazu aufgefordert, Informationen zu möglichen Investoren seiner geplanten 44 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme des sozialen Netzwerks Twitter preiszugeben. Das berichtet Bloomberg.

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Die vorsitzende Richterin Kathaleen McCormick hat die Einwände Musks zurückgewiesen, dass eine derartige Auflistung zu viel Aufwand bedeute. Konkret geht es um Investoren, die mehr als sieben Milliarden US-Dollar aufbringen sollten.

Richterin McCormick hat zudem Twitters Forderung stattgegeben, dass Musk eine Liste von Personen mit "Kenntnissen oder Beteiligung an Schlüsselfragen" der Übernahme erstellen muss. Die Anwälte von Twitter stellten Anfang August 2022 eine derartige Anfrage. Ziel ist es herauszufinden, ob Musk sich bereits vor dem offiziellen Ausstieg aus der Übernahme entsprechend und in Deutlichkeit gegenüber Freunden und Bekannten geäußert hatte.

Ab wann wollte Musk Twitter nicht mehr kaufen?

Derartige Äußerungen würden Twitters Position unterstützen, dass Musk schon frühzeitig nicht mehr vorhatte, das soziale Netzwerk zu kaufen und dass seine jetzige Argumentation vorgeschoben ist. Musk wirft Twitter vor, Informationen zu Fake-Konten und Bots zurückgehalten zu haben und die tatsächliche Anzahl solcher Konten geschönt zu haben. Dem widerspricht Twitter.

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Twitter versucht mit dem Rechtsstreit, Musk zur Übernahme zu zwingen. Sollte das Gericht feststellen, dass Musk sich unrechtmäßig aus dem Deal zurückgezogen hat, müsste der Milliardär den Kauf womöglich durchführen.

Die Hauptverhandlung dazu findet am 17. Oktober 2022 statt. Aktuell versuchen beide Parteien, sich mit Vorladungen in eine gute Position zu bringen. Twitter macht derzeit die Aussage seines Ex-Sicherheitschefs Peiter Zatko Probleme: Dieser erklärte, dass das soziale Netzwerk große Defizite beim Schutz vor Hackerangriffen haben soll.

Twitters Ex-Sicherheitschef belastet Agrawal

Zudem warf Zatko Twitter-Chef Parag Agrawal vor, über den Anteil von Bot-Nutzern an Twitters Gesamtkonten gelogen zu haben. Dieses Detail ist in der anstehenden Verhandlung mit Musk äußerst pikant.

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