Abo
  • Services:
Anzeige
Twitter: Die CDU und ihre falschen Freunde
(Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Twitter: Die CDU und ihre falschen Freunde

Twitter: Die CDU und ihre falschen Freunde
(Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Und plötzlich waren es 5.000 Twitter-Follower mehr: Innerhalb von nur drei Tagen hat die CDU bei ihrem Account @cdu_news einen enormen Zuwachs gehabt. Die Partei will damit nichts zu tun haben. Twitter hat die Fake-Accounts mittlerweile vom Netzwerk entfernt.

Es ist schon auffällig, was die Seite Twittercounter.com anzeigt: Am 26. April steigt die Zahl der Follower beim CDU-Account @cdu_news sprunghaft an - um 5.000 Follower. Alles Fake-Accounts, wie sich herausstellt. Aufgedeckt wurde das vom ZDF-Blog Hyperland, das über netzpolitische Themen berichtet.

Anzeige

Agenturen, die Follower gegen Bezahlung anbieten, sind nicht neu. Dass aber die CDU es nötig hat, sich an solche Anbieter zu wenden, wäre verwunderlich. Der Account, der seit 2009 besteht, hatte im April immerhin 20.000 Follower. Die SPD hatte unter @spdde zu diesem Zeitpunkt rund 5.000 Follower mehr. Wäre das ein Grund für die CDU gewesen, sich falsche "Freunde" zuzulegen?

"Offenbar schon", meint Jens Schröder, der sich für seinen Artikel mit den neuen gekauften Accounts der CDU befasste und diese mit dem Rest der Follower verglich. "Nachdem sich bisher vor allem Twitterer aus Deutschland für @cdu_news interessierten, waren es nun auf einmal welche aus Venezuela, Milwaukee und Indien", schreibt Schröder.

  • Statistik der Twitter-Follower für @cdu_news von Mitte April bis heute (Quelle: Twittercounter.com)
  • Vergleich der Follower-Anzahl zwischen @cdu_news (Orange) und @spdde (Hellblau) von Mitte April bis heute (Quelle: Twittercounter.com)
Statistik der Twitter-Follower für @cdu_news von Mitte April bis heute (Quelle: Twittercounter.com)

Mit den Rechercheergebnissen konfrontiert, bemühte sich die CDU um Aufklärung "des ungewöhnlichen Anstiegs der Follower-Zahlen" und forderte Twitter auf, das zu überprüfen. Mittlerweile hat Twitter die auffälligen 5.000 Accounts aus seinem Netzwerk verbannt.

Unklar bleibt trotzdem, wer die neuen Accounts gekauft hat. Die CDU habe zu keinem Zeitpunkt und für keines ihrer Angebote den Kauf von Followern beauftragt oder veranlasst, sagte die Partei dem ZDF-Blog. Entsprechende Angebote habe sie stets entschieden abgelehnt.


eye home zur Startseite
samy 15. Jul 2012

Ich bin kein CDU-Wähler, aber das CDU-Bashing hier im Forum ist doch unter aller Sau...

Galde 13. Jul 2012

Warum lesen so viele die Bild? Warum wird alles geglaubt was in den Medien kommt? Warum...

teenriot 13. Jul 2012

https://forum.golem.de/read.php?64952,3047627,3047627,quote=1#msg-head Ich fürchte aber...

samy 12. Jul 2012

Ich sehe da auch keinen Beweis. Kann natürlich auch ein Aktion von Gegnern sein. Frage...

fluxusx 12. Jul 2012

Nur als Ergänzung: @Piratenpartei (immerhin ja auch eine "andere Partei") hat aktuell ca...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, München
  2. Isar Kliniken GmbH, München
  3. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  4. Bank-Verlag GmbH, Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. (u. a. Mad Max, Legend of Tarzan, Conjuring 2, San Andreas, Creed)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

  1. Re: Ach Bioware....

    Das... | 17:13

  2. Re: Viele Hersteller würden sich freuen,

    sofries | 17:10

  3. Re: Danke Electronic Arts...

    gaym0r | 17:08

  4. Re: Finde ich gut

    User_x | 17:07

  5. Re: Es gibt einen grundsätzlichen Denkfehler bei...

    Oktavian | 17:07


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel