Twitter 2.0: Elon Musk beendet Entlassungen und sucht neue Entwickler

Am 21. November hat Twitter zunächst weitere Angestellte entlassen - bevor der neue Eigentümer Elon Musk noch am selben Tag ankündigte, neue Entwickler einstellen zu wollen. Sie werden wohl für die Entwicklung neuer Funktionen benötigt, nachdem zuletzt rund 1.000 Angestellte das Unternehmen freiwillig verlassen hatten.
In einem firmenweiten Meeting am Montag sagte Musk laut The Verge(öffnet im neuen Fenster) , dass es keine weiteren Kündigungen mehr geben wird. Stattdessen soll Twitter nun aktiv nach neuen Angestellten in den Bereichen Technik und Vertrieb suchen. Die verbliebene Belegschaft ermutigte er, Empfehlungen auszusprechen.
"Was die entscheidenden Einstellungen angeht, würde ich sagen, dass Leute, die gut Software schreiben können, die höchste Priorität haben" , so Musk. Auf seiner Job-Seite(öffnet im neuen Fenster) hat Twitter momentan noch keine offenen Stellen ausgeschrieben.
Plötzliche Entlassung im Vertrieb
Zuvor traf eine weitere Kündigungsswelle laut Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) auch den Vertrieb, für den Musk nun neue Angestellte sucht. Am Sonntag habe Musk die Abteilung zu einem Meeting einberufen, um über aktuelle Entwicklungen wie die Freischaltung des Kontos von Donald Trump zu sprechen. Kündigungen habe er nicht erwähnt.
Am Montag hätten einige der Mitarbeiter dann eine Entlassung per E-Mail erhalten. "Nach einer weiteren Überprüfung unserer Belegschaft haben wir Rollen innerhalb unserer Organisationsstruktur identifiziert, die nicht mehr notwendig sind" , heißt es darin. "Heute ist Ihr letzter Arbeitstag im Unternehmen."
Angestellte wehren sich gegen Elon Musk
Gekündigte Angestellte von Twitter wehren sich gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. In den USA wurde eine Sammelklage eingereicht , in Deutschland organisieren sich einige Angestellte über die Gewerkschaft Verdi .
Ein interner Zähler zeige derzeit eine Zahl von 2.750 Angestellten an, so eine Quelle von Bloomberg. Als Elon Musk Twitter Ende Oktober 2022 übernahm, hatte das Unternehmen noch mehr als 7.000 Angestellte.



