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Fazit

Wer anderen live beim Spielen zusehen möchte, hat bei Twitch, Youtube Gaming und Mixer eine große Auswahl an Titeln, Streamern und sogar einzelnen Spielhelden. Wer mehr als das sucht, findet beispielsweise bei Twitch auch noch Kanäle mit den Themen Kochen, Programmieren, Cosplay und vieles andere. Abgesehen von solchen inhaltlichen Schwerpunkten unterscheiden sich die Dienste für Zuschauer nur wenig voneinander. Youtube Gaming bietet als einziger das Zurückspulen für später hinzugekommene Zuschauer an, Twitch ermöglicht das unkomplizierte Teilen kurzer Videoschnipsel aus den Streams und Mixer punktet mit sehr geringer Latenz. Für den größten Teil des Publikums dürfte die Wahl leichtfallen: Sie nutzen einfach alle drei Anbieter und suchen sich bei jedem ihre Lieblingsthemen und -streamer.

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Für Streamer ist die Entscheidung nicht ganz so einfach. Twitch hat auf Grund seiner schieren Größe unbestritten das größte Potenzial - aber in der Masse muss man als Streamer erst einmal gefunden werden. Wer schon ein Publikum bei Youtube erreicht, ist mit Youtube Gaming am besten bedient. Komplette Anfänger sollten hingegen Mixer in Betracht ziehen, denn hier lässt sich am leichtesten Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte erregen.

Auch bei den Optionen für eine Monetarisierung unterscheiden sich die drei Anbieter: Werbung schalten kann man bei Youtube schon ab 10.000 Gesamtabrufen auf dem Kanal, Twitch erwartet eine kontinuierliche Zuschauerschaft von 500 sowie regelmäßige Shows und Mixer verlangt 750 Follower und mindestens 50 Zuschauer pro Stream. Klappt das, sind bei allen drei Diensten Abonnements, Mikrotransaktionen im Chat und weitere Einnahmequellen möglich.

Speziell in Deutschland sollte aber auch die rechtliche Lage nicht vergessen werden: Wer regelmäßig für über 500 Zuschauer streamt, kann schnell Post von der Landesmedienanstalt bekommen. Die verlangt dann die Beantragung einer Rundfunklizenz. Ein solches Verfahren ist aber nicht nur teuer, sondern bedingt auch eine jugendschutzrechtliche Anpassung der gesendeten Inhalte. Selbst professionelle Streamer scheuen diesen Aufwand. Bis zur eindeutigen Klärung der Probleme empfiehlt es sich für die meisten wohl, ihr Hobby weiterhin privat zu betreiben - oder einfach anderen dabei zuzusehen.

 Mixer macht alles anders
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Pansen 15. Dez 2017

Genau, der Streamer bekommt allerdings nur 50% davon, geht leider nicht alles an ihn.

Zeperus 13. Dez 2017

Um übermorgen ist vid.me Geschichte :/

SoulEvan 12. Dez 2017

Wenn man Spiele liebt, investiert man auch die Zeit dafür! Was habe ich von einem Spiel...

Pansen 06. Dez 2017

Für die Wissenschaft!

stuempel 05. Dez 2017

Bis zur Übernahme durch MS hieß das Ding noch Beam.


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