Twitch: "Social Eating" als neuer Kanal
29 Zuschauer sehen zu, wie ein Nutzer mit dem Pseudonym FNC eine zuckerfreie Limonade trinkt. Immerhin zwölf Menschen interessiert, was ein gewisser Professor Duck gerade in seiner Küche anstellt. Zuschauer und Streamer finden sich in einer neuen Kategorie namens Social Eating auf Twitch(öffnet im neuen Fenster) – die übrigens offiziell als Teil der Spielekanäle geführt wird.
Ein Teil der Menschen, die beim Essen ihre Kamera laufen lassen, futtert einfach so vor sich hin. Andere suchen aktiv etwa durch Plaudereien den Kontakt mit dem Publikum. Wer sich schon bei Let's Plays fragt, was der Reiz dabei sein soll, anderen beim Spielen zuzusehen, wird Social Eating vermutlich richtig langweilig finden.
In Südkorea ist das Essen vor laufender Kamera ein Jugendphänomen. Dort heißt das ganze Muk-bang(öffnet im neuen Fenster). Allerdings geht es meist nicht darum, leise sein Müsli in sich hineinzulöffeln, sondern ganz im Gegenteil: Die Streamer veranstalten bewusst eine Art Fressorgie, bei der sie möglichst große Mengen an Fastfood verzehren.
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