TV: Über 7 Millionen deutsche Haushalte sehen analog fern

Nur langsam geht die Digitalisierung der deutschen Fernsehhaushalte 2013 weiter. Die Landesmedienanstalten sind besorgt über Pläne der Telekom, Youtube gegen Geld bevorzugt zu behandeln.

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Ältere Fernseher
Ältere Fernseher (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Die Digitalisierung der deutschen Fernsehhaushalte ist auch 2013 weiter fortgeschritten. Mit einem Zuwachs von 3 Prozent war der Anstieg auf 80,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr allerdings moderat. Laut dem am 10. September 2013 von den Medienanstalten vorgelegten Bericht empfangen 30,8 Millionen Haushalte in Deutschland digitale Fernsehsignale. In 7,3 Millionen TV-Haushalten wird noch ausschließlich analog ferngesehen.

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"Nach der Abschaltung des analogen Satellitensignals vergangenes Jahr, ist das Kabel der letzte verbliebene Übertragungsweg, über den analoge Signale empfangen werden können", hieß es von den Medienanstalten.

Knapp 43 Prozent der Bevölkerung nutzen Videoinhalte über das Internet. Dabei schauen 38,8 Prozent der Befragten Videos auf dem Computer an, am TV-Gerät sind es 16,7 Prozent.

Hans Hege, Beauftragter der ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht) für Plattformregulierung und Digitalen Zugang, sagte zu der zunehmenden Übertragung von Rundfunkinhalten über das Internet. "Hier gilt es, eine neue Balance zwischen Neutralität und Priorisierung zu finden. Nicht akzeptabel ist eine bevorzugte Übertragung von Inhalten nach der Zahlungsfähigkeit und Verhandlungsmacht der Anbieter." Die Deutsche Telekom hatte im Streit um eine Drosselung erklärt, Youtube würde nicht auf das Datenvolumen der Nutzer angerechnet, wenn Google Zahlungen an den Netzbetreiber leistet.

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Erstmals sieht nun mehr als die Hälfte der deutschen Kabel-TV-Haushalte (rund 9,9 Millionen) Fernsehen in digitaler Qualität. Dies entspricht einem Anstieg der Digitalisierungsquote im Kabel um 7,7 Prozentpunkte. Insgesamt empfangen rund 17,7 Millionen Haushalte (46,3 Prozent) ihre Fernsehprogramme über einen Kabelanschluss. Den Satellitenempfang nutzen nach dem Digitalisierungsbericht 17,6 Millionen Haushalte (46,2 Prozent).

DVB-T-Nutzung steigt an

Thomas Braun, Präsident des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA), erklärte, er gehe davon aus "dass sich dieser Trend in Zukunft nochmals verstärken wird".

Den Empfangsweg DVB-T nutzen aktuell 11 Prozent der Fernsehhaushalte in Deutschland. Dabei ist die Zahl der Haushalte, die ausschließlich den terrestrischen Empfang nutzen, auf 2,1 Millionen gestiegen.

Der Fernsehempfang über die DSL-Leitung konnte erneut eine Steigerung verzeichnen. Im Jahr 2013 empfingen insgesamt knapp 1,9 Millionen Fernsehhaushalte IP-TV, das damit bei nun 4,9 Prozent liegt.

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crazypsycho 09. Apr 2014

Dafür gibt es ja Scart, ist ebenfalls analog.

Elgareth 09. Apr 2014

Hm? Klingt irgendwie, als ob die Anlagen zwar 80.000¤ kosten, aber weniger wert sind...

Bachsau 09. Apr 2014

Die MPEG2-Kompression ist qualitativ nicht besser als analoges Fernsehen. Nicht alles was...

Bachsau 09. Apr 2014

Man kann sich nicht in die Mitte setzen und von beiden Seiten Geld verlangen. Außerdem...



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